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Energie & Management > Strom - Vattenfall senkt Arbeitspreise in Hamburg und Berlin
Quelle: Fotolia / galaxy67
Strom

Vattenfall senkt Arbeitspreise in Hamburg und Berlin

Vattenfall senkt ab April 2026 die Strompreise in der Grundversorgung in Hamburg und Berlin. Die Kunden profitieren von sinkenden Beschaffungskosten und Entlastungen bei Netzentgelten.
Der Energiekonzern Vattenfall senkt zum 1. April 2026 die Strompreise für Haushalte in der Grundversorgung in Hamburg und Berlin. Laut dem schwedischen Unternehmen, das in den Stadtstaaten Grundversorger ist, profitieren Kundinnen und Kunden von deutlich niedrigeren Arbeitspreisen, obwohl der monatliche Grundpreis steigt.

In Hamburg zahlen Haushalte in der Grundversorgung bei einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh künftig rund 134 Euro weniger pro Jahr. Das entspricht einer Entlastung von 10,27 Prozent. Der Arbeitspreis sinkt nach Angaben von Vattenfall um 6,57 Cent auf 38,95 Cent pro kWh brutto. Gleichzeitig steigt der monatliche Grundpreis von 14,05 Euro auf 16,55 Euro brutto. Unter dem Strich ergebe sich laut Unternehmen dennoch eine Entlastung.

Auch in Berlin reduziert Vattenfall die Preise in der Grundversorgung. Dort sparen Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 2.200 kWh ab April rund 112 Euro pro Jahr, was einer Senkung von 10,12 Prozent entspricht. Der Arbeitspreis sinkt um 6,46 Cent auf 37,93 Cent pro kWh brutto. Der monatliche Grundpreis steigt gleichzeitig von 10,90 Euro auf 13,40 Euro brutto.

Als Gründe nennt Vattenfall sinkende Beschaffungskosten am Strommarkt. Zudem wirkten sich staatliche Entlastungen auf die Netzentgelte aus. Diese Effekte ermöglichten es, den Arbeitspreis trotz steigender staatlicher Abgaben und Umlagen zu senken, teilte das Unternehmen mit.

Außerhalb der Grundversorgung günstigere Preise

Nach Angaben des Unternehmens befindet sich inzwischen die überwiegende Mehrheit der Kundinnen und Kunden in Hamburg und Berlin nicht mehr in der Grundversorgung, sondern in günstigeren Sondertarifen. Auch diese Tarife profitieren laut Vattenfall von sinkenden Arbeitspreisen. 

Die Grundversorgung ist in Deutschland gesetzlich geregelt und greift automatisch, wenn kein individueller Stromliefervertrag besteht, etwa nach einem Umzug. Verbraucherzentralen weisen seit Jahren darauf hin, dass die Preise in der Grundversorgung häufig über denen von Sonderverträgen liegen. Sie appellieren seit Jahren, die Grundversorgung rasch zu verlassen, da die Kosten dort deutlich höher sind als bei alternativen Anbietern.

So lagen einer Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband zufolge in vierzehn Städten die zu erwartenden durchschnittlichen jährlichen Gesamtkosten bei Abschluss eines Sondervertrags um 27 Prozent unter den durchschnittlichen jährlichen Kosten der Grundversorgung. Basis der Daten vom Oktober 2025 war ein Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden. 

Mittwoch, 4.02.2026, 10:42 Uhr
Susanne Harmsen
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Vattenfall senkt Arbeitspreise in Hamburg und Berlin
Vattenfall senkt ab April 2026 die Strompreise in der Grundversorgung in Hamburg und Berlin. Die Kunden profitieren von sinkenden Beschaffungskosten und Entlastungen bei Netzentgelten.
Der Energiekonzern Vattenfall senkt zum 1. April 2026 die Strompreise für Haushalte in der Grundversorgung in Hamburg und Berlin. Laut dem schwedischen Unternehmen, das in den Stadtstaaten Grundversorger ist, profitieren Kundinnen und Kunden von deutlich niedrigeren Arbeitspreisen, obwohl der monatliche Grundpreis steigt.

In Hamburg zahlen Haushalte in der Grundversorgung bei einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh künftig rund 134 Euro weniger pro Jahr. Das entspricht einer Entlastung von 10,27 Prozent. Der Arbeitspreis sinkt nach Angaben von Vattenfall um 6,57 Cent auf 38,95 Cent pro kWh brutto. Gleichzeitig steigt der monatliche Grundpreis von 14,05 Euro auf 16,55 Euro brutto. Unter dem Strich ergebe sich laut Unternehmen dennoch eine Entlastung.

Auch in Berlin reduziert Vattenfall die Preise in der Grundversorgung. Dort sparen Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 2.200 kWh ab April rund 112 Euro pro Jahr, was einer Senkung von 10,12 Prozent entspricht. Der Arbeitspreis sinkt um 6,46 Cent auf 37,93 Cent pro kWh brutto. Der monatliche Grundpreis steigt gleichzeitig von 10,90 Euro auf 13,40 Euro brutto.

Als Gründe nennt Vattenfall sinkende Beschaffungskosten am Strommarkt. Zudem wirkten sich staatliche Entlastungen auf die Netzentgelte aus. Diese Effekte ermöglichten es, den Arbeitspreis trotz steigender staatlicher Abgaben und Umlagen zu senken, teilte das Unternehmen mit.

Außerhalb der Grundversorgung günstigere Preise

Nach Angaben des Unternehmens befindet sich inzwischen die überwiegende Mehrheit der Kundinnen und Kunden in Hamburg und Berlin nicht mehr in der Grundversorgung, sondern in günstigeren Sondertarifen. Auch diese Tarife profitieren laut Vattenfall von sinkenden Arbeitspreisen. 

Die Grundversorgung ist in Deutschland gesetzlich geregelt und greift automatisch, wenn kein individueller Stromliefervertrag besteht, etwa nach einem Umzug. Verbraucherzentralen weisen seit Jahren darauf hin, dass die Preise in der Grundversorgung häufig über denen von Sonderverträgen liegen. Sie appellieren seit Jahren, die Grundversorgung rasch zu verlassen, da die Kosten dort deutlich höher sind als bei alternativen Anbietern.

So lagen einer Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband zufolge in vierzehn Städten die zu erwartenden durchschnittlichen jährlichen Gesamtkosten bei Abschluss eines Sondervertrags um 27 Prozent unter den durchschnittlichen jährlichen Kosten der Grundversorgung. Basis der Daten vom Oktober 2025 war ein Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden. 

Mittwoch, 4.02.2026, 10:42 Uhr
Susanne Harmsen

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