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Energie & Management > Windkraft Onshore - Vattenfall bündelt zwei Windparks bei Worms
Quelle: Pixabay / meineresterampe
Windkraft Onshore

Vattenfall bündelt zwei Windparks bei Worms

Vattenfall übernimmt ein genehmigtes 43-MW-Windprojekt in Dittelsheim-Heßloch von ABO-Energy und bündelt es mit einem benachbarten Vorhaben zu einem gemeinsamen Windpark.
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat das Windenergieprojekt im rheinland-pfälzischen Dittelsheim-Heßloch von ABO Energy übernommen. Das Projekt umfasst bis zu sechs Standorte für Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 43 MW. Vattenfall will es mit seinem benachbarten Windprojekt in Mettenheim zusammenführen.

In Mettenheim plant das Unternehmen vier weitere Windenergieanlagen. Beide Vorhaben sind laut Vattenfall genehmigt und verfügen jeweils über gesicherte Netzanschlüsse. Zusammen könnten damit bis zu zehn Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 70 MW in Rheinhessen entstehen. Die erwartete jährliche Stromproduktion entspricht rechnerisch dem Bedarf von rund 40.000 Haushalten.

Gemeinsamer Netzanschluss geplant

Vattenfall will die beiden Windparks über ein gemeinsames Umspannwerk an das Stromnetz anschließen. Nach Angaben des Unternehmens soll die Bündelung der Infrastruktur Synergien schaffen und die Kosten der Projekte senken.
„Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, das Projekt zu übernehmen“, sagte Philipp Heucke, Leiter des Bereichs Onshore-Entwicklung bei Vattenfall in Deutschland. Die Zusammenlegung der Windparks schaffe Synergien, die sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirkten.

Mit dem Erwerb erweitert Vattenfall sein Windenergieportfolio in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen sieht in der Kombination der beiden benachbarten Projekte die Möglichkeit, vorhandene Infrastruktur gemeinsam zu nutzen und Netzanschlusskapazitäten effizienter einzusetzen.

Vattenfall plant weiteren Ausbau

Das Vorhaben ist Teil der Ausbaupläne von Vattenfall für die Onshore-Windenergie in Deutschland. Nach Angaben des Unternehmens hat Vattenfall inzwischen für 26 Windenergieprojekte Genehmigungsverfahren eingeleitet. Das beantragte Portfolio umfasst demnach mehr als 150 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 1.000 MW. Neben Rheinland-Pfalz gehören auch zahlreiche Vorhaben in Baden-Württemberg dazu.

Vattenfall verweist zugleich auf die Bedeutung verlässlicher Netzanschlüsse für die Projektentwicklung. Zwar verfügen die beiden jetzt gebündelten Windparks jeweils über einen gesicherten Anschluss. Bei anderen Vorhaben könnten Verzögerungen beim Netzausbau dagegen Investitionsentscheidungen beeinflussen.

„Wenn sich Projekte verzögern, weil die Netzanschlüsse fehlen oder erst später kommen, dann schafft das Unsicherheit für die Entwickler“, sagte Heucke. Solche Verzögerungen hätten unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit. Entwickler müssten dann prüfen, ob sich ein Projekt unter den veränderten Bedingungen noch rechne. Dadurch könnten sich auch Investitionsentscheidungen verschieben.

Vattenfall will den Ausbau erneuerbarer Energien nach eigenen Angaben gemeinsam mit Kommunen, Flächeneigentümern und regionalen Partnern vorantreiben. Für die weitere Entwicklung seien aus Sicht des Unternehmens zugleich verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen und ein Netzausbau erforderlich, der mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt hält. (sh)

Montag, 31.08.2026, 12:28 Uhr
Susanne Harmsen
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Quelle: Pixabay / meineresterampe
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Vattenfall bündelt zwei Windparks bei Worms
Vattenfall übernimmt ein genehmigtes 43-MW-Windprojekt in Dittelsheim-Heßloch von ABO-Energy und bündelt es mit einem benachbarten Vorhaben zu einem gemeinsamen Windpark.
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat das Windenergieprojekt im rheinland-pfälzischen Dittelsheim-Heßloch von ABO Energy übernommen. Das Projekt umfasst bis zu sechs Standorte für Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 43 MW. Vattenfall will es mit seinem benachbarten Windprojekt in Mettenheim zusammenführen.

In Mettenheim plant das Unternehmen vier weitere Windenergieanlagen. Beide Vorhaben sind laut Vattenfall genehmigt und verfügen jeweils über gesicherte Netzanschlüsse. Zusammen könnten damit bis zu zehn Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 70 MW in Rheinhessen entstehen. Die erwartete jährliche Stromproduktion entspricht rechnerisch dem Bedarf von rund 40.000 Haushalten.

Gemeinsamer Netzanschluss geplant

Vattenfall will die beiden Windparks über ein gemeinsames Umspannwerk an das Stromnetz anschließen. Nach Angaben des Unternehmens soll die Bündelung der Infrastruktur Synergien schaffen und die Kosten der Projekte senken.
„Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, das Projekt zu übernehmen“, sagte Philipp Heucke, Leiter des Bereichs Onshore-Entwicklung bei Vattenfall in Deutschland. Die Zusammenlegung der Windparks schaffe Synergien, die sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirkten.

Mit dem Erwerb erweitert Vattenfall sein Windenergieportfolio in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen sieht in der Kombination der beiden benachbarten Projekte die Möglichkeit, vorhandene Infrastruktur gemeinsam zu nutzen und Netzanschlusskapazitäten effizienter einzusetzen.

Vattenfall plant weiteren Ausbau

Das Vorhaben ist Teil der Ausbaupläne von Vattenfall für die Onshore-Windenergie in Deutschland. Nach Angaben des Unternehmens hat Vattenfall inzwischen für 26 Windenergieprojekte Genehmigungsverfahren eingeleitet. Das beantragte Portfolio umfasst demnach mehr als 150 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 1.000 MW. Neben Rheinland-Pfalz gehören auch zahlreiche Vorhaben in Baden-Württemberg dazu.

Vattenfall verweist zugleich auf die Bedeutung verlässlicher Netzanschlüsse für die Projektentwicklung. Zwar verfügen die beiden jetzt gebündelten Windparks jeweils über einen gesicherten Anschluss. Bei anderen Vorhaben könnten Verzögerungen beim Netzausbau dagegen Investitionsentscheidungen beeinflussen.

„Wenn sich Projekte verzögern, weil die Netzanschlüsse fehlen oder erst später kommen, dann schafft das Unsicherheit für die Entwickler“, sagte Heucke. Solche Verzögerungen hätten unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit. Entwickler müssten dann prüfen, ob sich ein Projekt unter den veränderten Bedingungen noch rechne. Dadurch könnten sich auch Investitionsentscheidungen verschieben.

Vattenfall will den Ausbau erneuerbarer Energien nach eigenen Angaben gemeinsam mit Kommunen, Flächeneigentümern und regionalen Partnern vorantreiben. Für die weitere Entwicklung seien aus Sicht des Unternehmens zugleich verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen und ein Netzausbau erforderlich, der mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt hält. (sh)

Montag, 31.08.2026, 12:28 Uhr
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