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Der Stadtwerkeverbund Trianel bindet sich für einige Windparks in Nordrhein-Westfalen an den Projektierer BMR. Vier Turbinen-Sammlungen mit etwa 100 MW Leistung sollen so entstehen.
Wenn der Wind rauer für die Ökoenergien zu werden droht, könnten Kooperationen Pläne beflügeln. Das zumindest ist die Auffassung der Trianel Energieprojekte GmbH (TEP) und des Projektentwicklers BMR Energy Solutions GmbH (BMR). Sie haben für vier entstehende Windparks in Nordrhein-Westfalen eine Zusammenarbeit verabredet.
Die Erneuerbaren-Tochter des in Aachen beheimateten Stadtwerke-Verbunds Trianel und der Projektentwickler aus Geilenkirchen wollen insgesamt rund 100 MW an Leistung ans Netz bringen. Laut einer Mitteilung von Trianel steht dabei zunächst ein sieben Anlagen starker Park in Erkelenz nahe Düsseldorf an. Diese Sammlung allein kommt mit etwa 49 MW auf beinahe die Hälfte des ins Auge gefassten Volumens und soll 2027 den Spatenstich erleben.
Laut TEP-Prokurist Gregor Kuhnert hätten die Partner den Kooperationsvertrag zu einem Zeitpunkt geschlossen, da die Diskussionen um den Kurs der Energiewende zu größeren wirtschaftlichen Herausforderungen für Windenergievorhaben führen. Die Übereinkunft mit BMR sei insofern eine „bewusst“ eingegangene Kooperation.
TEP und BMR teilen sich die Arbeit mit Blick auf die künftigen Windparks wie folgt: Dem Stadtwerke-Verbund fallen die Finanzierung, der Anlagenkauf und der Betrieb der Anlagen zu. BMR entwickelt das Projekt und setzt es um. Die Geilenkirchener haben darin Erfahrung: Seit der Gründung 1999 kommt BMR auf über 350 Turbinen mit mehr als 1.000 MW Gesamtleistung, von der Entwicklung und Planung bis hin zur (teilweisen) Realisierung unter eigener Flagge.
Dienstag, 24.03.2026, 15:44 Uhr
Volker Stephan
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