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Energie & Management > Unternehmen - Thüga bündelt Energie und Netze regional
Die Hauptverwaltung der Thüga AG in München. Quelle: Thüga
Unternehmen

Thüga bündelt Energie und Netze regional

Die Energie- und Wärmewende in mehreren Regionen Süd- und Südwestdeutschlands soll künftig gebündelt vorangetrieben werden. Dafür entsteht ab Anfang 2026 ein neuer Regionalversorger.
Einen offiziellen Namen des neuen Regionalversorgers nennt die Thüga Aktiengesellschaft mit Sitz in München noch nicht. Nur so viel: Das neue Unternehmen soll in den Regionen Hegau, Pfalz, Oberschwaben und Allgäu tätig werden und dort Aufgaben entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette bündeln. Mit der neuen regionalen Struktur will die Thüga-Gruppe ihre Aktivitäten vor Ort zusammenführen und die Umsetzung der Energie- und Wärmewende in den beteiligten Regionen vorantreiben.

Konkret bringt die Thüga Aktiengesellschaft im Laufe des aktuell laufenden Geschäftsjahres ihre Anteile an der „ThügaNETZE“ in die Thüga Energie ein. Erst durch diesen Schritt entsteht die gesellschaftsrechtliche Grundlage für den neuen Regionalversorger, wie es in einer Mitteilung der Thüga heißt. Künftig fungiert die Thüga Energie als Dachgesellschaft, während die „ThügaNETZE“ weiterhin als Netzbetreiber agieren wird.

Nach Angaben der Thüga Aktiengesellschaft lassen sich nur so Kundengeschäft, Netzbetrieb und kommunale Kooperationen in einer gemeinsamen Struktur zusammenführen. Ziel ist es, effizientere Strukturen zu schaffen und die regionale Präsenz im Markt zu stärken. Die Umsetzung bereits in diesem Geschäftsjahr bildet dabei die rechtliche und bilanzielle Grundlage, damit der neue Regionalversorger zum 1. Januar 2026 operativ starten kann.

Die Zusammenführung Teil des unternehmensweiten Zukunftsprogramms „Horizonte+2030“, wie Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga, erläutert. Mit diesem Programm richtet die Thüga-Gruppe ihre Beteiligungen strategisch neu aus und passt ihre Strukturen an die Anforderungen der Energie- und Wärmewende an. Die Bündelung der beiden Gesellschaften solle es ermöglichen, den wachsenden Anforderungen in diesen Bereichen besser zu begegnen und regionale Kooperationen mit Kommunen auszubauen, so Alsheimer.

Wechsel an den Unternehmensspitzen

Mit der neuen Struktur sollen auch personelle Veränderungen einhergehen. Die Geschäftsführung der Thüga Energie übernimmt zum 1. Januar kommenden Jahres Christoph Raquet. Bislang war Raquet Geschäftsführer der „ThügaNETZE“. Er folgt auf Markus Spitz, der zeitgleich innerhalb der Thüga Aktiengesellschaft wechseln wird. Er übernimmt dort die Funktion als Leiter der Region West.

Die Geschäftsführung der „ThügaNETZE“ geht an Martin Bauer über, der aktuell den Bereich Netze innerhalb des Unternehmens leitet. Nach Angaben der Thüga soll die neue Führungsstruktur die operative Zusammenarbeit zwischen Energievertrieb und Netzbetrieb unterstützen und klare Verantwortlichkeiten innerhalb des Regionalversorgers sichern.

Die Thüga Energie ist ein regionaler Strom- und Gasversorger mit Sitz in Singen (Baden-Württemberg). Das Unternehmen beliefert Kunden in den Regionen Hegau-Bodensee, Allgäu-Oberschwaben und Rhein-Pfalz und bietet darüber hinaus energienahe Dienstleistungen an. „ThügaNETZE“ mit Sitz in Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) betreibt Verteilnetze in rund 150 Kommunen und verantwortet den Betrieb sowie den Ausbau von Strom- und Gasnetzen. Zudem arbeitet das Unternehmen an der Umrüstung der Netze auf klimafreundliche Gase sowie am Ausbau von Wärmenetzen.

Beide Gesellschaften gehören zur Thüga-Gruppe. Diese vernetzt nach eigenen Angaben mehr als 100 kommunale Energie- und Wasserversorger in Deutschland und unterstützt sie unter anderem durch Beratung, Kooperationen und gemeinsame Projekte.

Freitag, 12.12.2025, 11:55 Uhr
Davina Spohn
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Die Hauptverwaltung der Thüga AG in München. Quelle: Thüga
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Thüga bündelt Energie und Netze regional
Die Energie- und Wärmewende in mehreren Regionen Süd- und Südwestdeutschlands soll künftig gebündelt vorangetrieben werden. Dafür entsteht ab Anfang 2026 ein neuer Regionalversorger.
Einen offiziellen Namen des neuen Regionalversorgers nennt die Thüga Aktiengesellschaft mit Sitz in München noch nicht. Nur so viel: Das neue Unternehmen soll in den Regionen Hegau, Pfalz, Oberschwaben und Allgäu tätig werden und dort Aufgaben entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette bündeln. Mit der neuen regionalen Struktur will die Thüga-Gruppe ihre Aktivitäten vor Ort zusammenführen und die Umsetzung der Energie- und Wärmewende in den beteiligten Regionen vorantreiben.

Konkret bringt die Thüga Aktiengesellschaft im Laufe des aktuell laufenden Geschäftsjahres ihre Anteile an der „ThügaNETZE“ in die Thüga Energie ein. Erst durch diesen Schritt entsteht die gesellschaftsrechtliche Grundlage für den neuen Regionalversorger, wie es in einer Mitteilung der Thüga heißt. Künftig fungiert die Thüga Energie als Dachgesellschaft, während die „ThügaNETZE“ weiterhin als Netzbetreiber agieren wird.

Nach Angaben der Thüga Aktiengesellschaft lassen sich nur so Kundengeschäft, Netzbetrieb und kommunale Kooperationen in einer gemeinsamen Struktur zusammenführen. Ziel ist es, effizientere Strukturen zu schaffen und die regionale Präsenz im Markt zu stärken. Die Umsetzung bereits in diesem Geschäftsjahr bildet dabei die rechtliche und bilanzielle Grundlage, damit der neue Regionalversorger zum 1. Januar 2026 operativ starten kann.

Die Zusammenführung Teil des unternehmensweiten Zukunftsprogramms „Horizonte+2030“, wie Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga, erläutert. Mit diesem Programm richtet die Thüga-Gruppe ihre Beteiligungen strategisch neu aus und passt ihre Strukturen an die Anforderungen der Energie- und Wärmewende an. Die Bündelung der beiden Gesellschaften solle es ermöglichen, den wachsenden Anforderungen in diesen Bereichen besser zu begegnen und regionale Kooperationen mit Kommunen auszubauen, so Alsheimer.

Wechsel an den Unternehmensspitzen

Mit der neuen Struktur sollen auch personelle Veränderungen einhergehen. Die Geschäftsführung der Thüga Energie übernimmt zum 1. Januar kommenden Jahres Christoph Raquet. Bislang war Raquet Geschäftsführer der „ThügaNETZE“. Er folgt auf Markus Spitz, der zeitgleich innerhalb der Thüga Aktiengesellschaft wechseln wird. Er übernimmt dort die Funktion als Leiter der Region West.

Die Geschäftsführung der „ThügaNETZE“ geht an Martin Bauer über, der aktuell den Bereich Netze innerhalb des Unternehmens leitet. Nach Angaben der Thüga soll die neue Führungsstruktur die operative Zusammenarbeit zwischen Energievertrieb und Netzbetrieb unterstützen und klare Verantwortlichkeiten innerhalb des Regionalversorgers sichern.

Die Thüga Energie ist ein regionaler Strom- und Gasversorger mit Sitz in Singen (Baden-Württemberg). Das Unternehmen beliefert Kunden in den Regionen Hegau-Bodensee, Allgäu-Oberschwaben und Rhein-Pfalz und bietet darüber hinaus energienahe Dienstleistungen an. „ThügaNETZE“ mit Sitz in Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) betreibt Verteilnetze in rund 150 Kommunen und verantwortet den Betrieb sowie den Ausbau von Strom- und Gasnetzen. Zudem arbeitet das Unternehmen an der Umrüstung der Netze auf klimafreundliche Gase sowie am Ausbau von Wärmenetzen.

Beide Gesellschaften gehören zur Thüga-Gruppe. Diese vernetzt nach eigenen Angaben mehr als 100 kommunale Energie- und Wasserversorger in Deutschland und unterstützt sie unter anderem durch Beratung, Kooperationen und gemeinsame Projekte.

Freitag, 12.12.2025, 11:55 Uhr
Davina Spohn

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