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Energie & Management > Stadtwerke - Stadtwerke in Ostwestfalen bereiten Kooperation ab 2027 vor
Quelle: Fotolia / nmann77
Stadtwerke

Stadtwerke in Ostwestfalen bereiten Kooperation ab 2027 vor

Zwei Versorger in Ostwestfalen gehen einen weiteren Schritt aufeinander zu. 2027 streben sie eine Kooperation an, die aktuell in Vorbereitung ist. Der Stromvertrieb ist schon gebündelt.
Der Weg ist frei für eine engere Zusammenarbeit der Stadtwerke aus Lemgo und Bad Oeynhausen. Die beiden Versorger vom Nordostrand Nordrhein-Westfalens bereiten eine Kooperation vor, wie eine Sprecherin der Lemgoer Stadtwerke auf Anfrage dieser Redaktion bestätigte.

Der Verwaltungsrat des kommunalen Versorgers in Bad Oeynhausen, mit einer Bevölkerung von rund 50.000 um ein Viertel größer als Lemgo, hat sich zuletzt für die Kooperation ausgesprochen. Nun folgten, so die Sprecherin, die Gespräche, um das Vertragswerk samt Inhalten auszuarbeiten.

Die Ostwestfalen rücken damit Schritt für Schritt enger zusammen. Die Stadtwerke Lemgo bieten bereits seit Mai 2026 ein Angebot namens „OeynhausenStrom“ an, um die regionale Energieversorgung zu stärken, wie es auf der Website der Lemgoer heißt. Der Versorger in Oeynhausen selbst verfügt über keine Energiesparte, gleichwohl betreibt er mit der Gelsenwasser Energienetze GmbH das örtliche Gasversorgungsnetz in einer gemeinsamen Kooperationsgesellschaft.

Am Stromangebot für das Kurbad Oeynhausen beteiligt sind neben Lemgo auch die benachbarten Stadtwerke Vlotho. Vertriebskooperationen hatten die Lemgoer in der Vergangenheit bereits mit Bad Driburg und Lichtenau eingestielt.

Der Versorger aus der Hochschulstadt Lemgo ist inzwischen auch im Erneuerbaren-Bereich sehr aktiv. Windkraft-, Photovoltaik-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen sind in jüngster Zeit zum Anlagenpark hinzugekommen. Auf Energieerzeugung über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) setzt Lemgo schon länger; inzwischen sind zehn Blockheizkraftwerke und zwei Gasturbinen-Heizkraftwerke in Betrieb. (vs)

Dienstag, 6.10.2026, 16:28 Uhr
Volker Stephan
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Stadtwerke in Ostwestfalen bereiten Kooperation ab 2027 vor
Zwei Versorger in Ostwestfalen gehen einen weiteren Schritt aufeinander zu. 2027 streben sie eine Kooperation an, die aktuell in Vorbereitung ist. Der Stromvertrieb ist schon gebündelt.
Der Weg ist frei für eine engere Zusammenarbeit der Stadtwerke aus Lemgo und Bad Oeynhausen. Die beiden Versorger vom Nordostrand Nordrhein-Westfalens bereiten eine Kooperation vor, wie eine Sprecherin der Lemgoer Stadtwerke auf Anfrage dieser Redaktion bestätigte.

Der Verwaltungsrat des kommunalen Versorgers in Bad Oeynhausen, mit einer Bevölkerung von rund 50.000 um ein Viertel größer als Lemgo, hat sich zuletzt für die Kooperation ausgesprochen. Nun folgten, so die Sprecherin, die Gespräche, um das Vertragswerk samt Inhalten auszuarbeiten.

Die Ostwestfalen rücken damit Schritt für Schritt enger zusammen. Die Stadtwerke Lemgo bieten bereits seit Mai 2026 ein Angebot namens „OeynhausenStrom“ an, um die regionale Energieversorgung zu stärken, wie es auf der Website der Lemgoer heißt. Der Versorger in Oeynhausen selbst verfügt über keine Energiesparte, gleichwohl betreibt er mit der Gelsenwasser Energienetze GmbH das örtliche Gasversorgungsnetz in einer gemeinsamen Kooperationsgesellschaft.

Am Stromangebot für das Kurbad Oeynhausen beteiligt sind neben Lemgo auch die benachbarten Stadtwerke Vlotho. Vertriebskooperationen hatten die Lemgoer in der Vergangenheit bereits mit Bad Driburg und Lichtenau eingestielt.

Der Versorger aus der Hochschulstadt Lemgo ist inzwischen auch im Erneuerbaren-Bereich sehr aktiv. Windkraft-, Photovoltaik-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen sind in jüngster Zeit zum Anlagenpark hinzugekommen. Auf Energieerzeugung über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) setzt Lemgo schon länger; inzwischen sind zehn Blockheizkraftwerke und zwei Gasturbinen-Heizkraftwerke in Betrieb. (vs)

Dienstag, 6.10.2026, 16:28 Uhr
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