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Energie & Management > IT - Stadtwerke Baden-Baden starten Glasfaser-Ausbau
Quelle: Pixabay
IT

Stadtwerke Baden-Baden starten Glasfaser-Ausbau

Binnen fünf Jahren wollen die Stadtwerke Baden-Baden weite Teile der Kurstadt mit schnellem Internet versorgen. Der Ausbau startet in einem ersten Ortsteil und zieht sich bis 2030.
In der Kurstadt Baden-Baden hat der groß angelegte Ausbau des Glasfasernetzes begonnen. Nach einem Beschluss des Stadtrats kümmern sich die Stadtwerke der baden-württembergischen Kommune um den Anschluss der Haushalte.

Laut Plan rechnet der Versorger mit etwa zehn anzubindenden Gebäuden und etwa 200 Meter anzulegenden Leitungsgräben pro Arbeitstag. Dann könnten die in neun Abschnitte unterteilten Stadtgebiete bis 2030 über schnelles Internet verfügen.

Pro Jahr nehmen die Stadtwerke zwei bis sechs Gebiete in Angriff. Der Start ist inzwischen im Bereich Geroldsau erfolgt, das im südlichen Stadtteil Lichtental liegt. In diesem Jahr sollen noch die Arbeiten in Sandweier beginnen.

Für das Jahr 2027 ist der Anschluss von Haueneberstein und Balg vorgesehen. 2028 folgen die Bereiche Ebersteinburg, Lichtental und Oberbeuern sowie Neuweier, Steinbach und Varnhalt. Den Abschluss machen Oos und Weststadt (2029) sowie die in zwei Teilbereiche untergliederte Kernstadt (2030).

Die Beratung über ihr Angebot und die Anschlussmöglichkeiten starten die Stadtwerke in der Regel jeweils im Jahr vor den terminierten Bauarbeiten. Dabei legt der Versorger den Glasfaser-Anschluss ans und ins Haus auch kostenlos.

Die günstigste Variante, also gratis, gibt es allerdings nur unter zwei Bedingungen. So müssen die Interessierten bis zum Ende der Vertriebsphase einen Servicevertrag mit dem Versorger abschließen. Und zweitens muss am Haus ein Leerrohr vorhanden sein. Andernfalls entstehen Kosten von bis zu 4.165 Euro für den Hausanschluss ohne Servicevertrag und – im Haus ohne Leerrohr – von monatlich 5 Euro pro Wohneinheit für maximal 9 Jahre.

Die Stadtwerke sind seit 2020 auch Anbieter von Telekommunikationsdiensten. Sie offerieren Privat- und Geschäftskunden sowie der Wohnungswirtschaft Internet- und Telefonanschlüsse sowie Fernsehprodukte.

Dienstag, 9.06.2026, 14:33 Uhr
Volker Stephan
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Stadtwerke Baden-Baden starten Glasfaser-Ausbau
Binnen fünf Jahren wollen die Stadtwerke Baden-Baden weite Teile der Kurstadt mit schnellem Internet versorgen. Der Ausbau startet in einem ersten Ortsteil und zieht sich bis 2030.
In der Kurstadt Baden-Baden hat der groß angelegte Ausbau des Glasfasernetzes begonnen. Nach einem Beschluss des Stadtrats kümmern sich die Stadtwerke der baden-württembergischen Kommune um den Anschluss der Haushalte.

Laut Plan rechnet der Versorger mit etwa zehn anzubindenden Gebäuden und etwa 200 Meter anzulegenden Leitungsgräben pro Arbeitstag. Dann könnten die in neun Abschnitte unterteilten Stadtgebiete bis 2030 über schnelles Internet verfügen.

Pro Jahr nehmen die Stadtwerke zwei bis sechs Gebiete in Angriff. Der Start ist inzwischen im Bereich Geroldsau erfolgt, das im südlichen Stadtteil Lichtental liegt. In diesem Jahr sollen noch die Arbeiten in Sandweier beginnen.

Für das Jahr 2027 ist der Anschluss von Haueneberstein und Balg vorgesehen. 2028 folgen die Bereiche Ebersteinburg, Lichtental und Oberbeuern sowie Neuweier, Steinbach und Varnhalt. Den Abschluss machen Oos und Weststadt (2029) sowie die in zwei Teilbereiche untergliederte Kernstadt (2030).

Die Beratung über ihr Angebot und die Anschlussmöglichkeiten starten die Stadtwerke in der Regel jeweils im Jahr vor den terminierten Bauarbeiten. Dabei legt der Versorger den Glasfaser-Anschluss ans und ins Haus auch kostenlos.

Die günstigste Variante, also gratis, gibt es allerdings nur unter zwei Bedingungen. So müssen die Interessierten bis zum Ende der Vertriebsphase einen Servicevertrag mit dem Versorger abschließen. Und zweitens muss am Haus ein Leerrohr vorhanden sein. Andernfalls entstehen Kosten von bis zu 4.165 Euro für den Hausanschluss ohne Servicevertrag und – im Haus ohne Leerrohr – von monatlich 5 Euro pro Wohneinheit für maximal 9 Jahre.

Die Stadtwerke sind seit 2020 auch Anbieter von Telekommunikationsdiensten. Sie offerieren Privat- und Geschäftskunden sowie der Wohnungswirtschaft Internet- und Telefonanschlüsse sowie Fernsehprodukte.

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