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Energie & Management > Wärme - Partner realisieren §14a-Steuerkette im Netzbetrieb
Quelle: Shutterstock / JPC-PROD
Wärme

Partner realisieren §14a-Steuerkette im Netzbetrieb

Smight, Thüga Smartservice und Robotron haben eine vollständige §14a-Steuerkette im Realbetrieb umgesetzt – von der Engpasserkennung bis zur Steuerung im Feld. 
Die „SMIGHT GmbH“, die „Thüga SmartService GmbH“ und die Robotron Datenbank-Software GmbH haben nach eigenen Angaben erstmals eine vollständige Steuerkette gemäß §14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) im Realbetrieb umgesetzt. Die Lösung bilde den gesamten Prozess standardisiert und marktkonform ab – von der messdatenbasierten Engpasserkennung in der Ortsnetzstation bis zur quittierten Steuerhandlung an einer Steuerbox.

Zentrales Element der Architektur ist ein Gateway von Smight, das die sichere Marktkommunikation innerhalb der Smart-Meter-Public-Key-Infrastruktur ermögliche, die Steuerbefehle verschlüssele und Netzbetrieb und Messstellenbetrieb verbinde. Damit werde eine Voraussetzung für die operative Umsetzung der §14a-Steuerung geschaffen. Die beteiligten Unternehmen sprechen von einer durchgängigen Architektur, die den Vorgaben von BSI und BDEW entspreche und im Betrieb erprobt worden sei.

Die Umsetzung erfolgte arbeitsteilig. Smight übernahm laut einer Mitteilung die messwertbasierte Engpasserkennung, die Dimensionierung der Steuerbefehle und steuerte das MSB-Gateway bei. Thüga Smartservice übernahm den Angaben zufolge operative Aufgaben wie das CLS-Management, den Messstellenbetrieb sowie die Administration der Gateways und Zertifikate. Robotron war für die energiewirtschaftliche Datenverarbeitung, die Prozesslogik und die Einbindung in die Marktkommunikation zuständig.

Ausgangspunkt der Steuerkette ist eine kontinuierliche Messung von Strom und Spannung in der Ortsnetzstation. Bei Überschreitung definierter Grenzwerte werde automatisiert ein Engpasssignal erzeugt, das auf realen Netzzuständen basiert. Dieses Signal werde anschließend in einen standardisierten Steuerprozess überführt und weiterverarbeitet.

Das MSB-Gateway fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Netzbetrieb und Marktprozessen. Es verschlüssele Steuerbefehle und integriere Funktionen wie Zertifikats- und Schlüsselmanagement sowie die Adressierung über Verzeichnisdienste. In Kombination mit den Backend-Systemen von Robotron werde sichergestellt, dass die Steuerimpulse nicht nur übertragen, sondern auch prozesskonform verarbeitet werden.

Die Weiterleitung und Umsetzung der Steuerbefehle erfolge über das CLS-Management bis hin zur Steuerbox im Feld. Dabei seien alle Schritte gemäß regulatorischen Anforderungen umgesetzt worden. Die beteiligten Unternehmen verweisen darauf, dass Rollen, Verantwortlichkeiten und Sicherheitsanforderungen klar definiert und technisch abgebildet worden seien.

Im Rahmen des Projekts seien sämtliche Prozessschritte im Realbetrieb durchlaufen und validiert worden. Nach Angaben der Partner liegt damit eine standardisierte Architektur vor, die sich auf weitere Verteilnetzbetreiber übertragen lasse und als Grundlage für einen breiteren Einsatz dienen könne.
 

Donnerstag, 30.04.2026, 15:33 Uhr
Fritz Wilhelm
Energie & Management > Wärme - Partner realisieren §14a-Steuerkette im Netzbetrieb
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Wärme
Partner realisieren §14a-Steuerkette im Netzbetrieb
Smight, Thüga Smartservice und Robotron haben eine vollständige §14a-Steuerkette im Realbetrieb umgesetzt – von der Engpasserkennung bis zur Steuerung im Feld. 
Die „SMIGHT GmbH“, die „Thüga SmartService GmbH“ und die Robotron Datenbank-Software GmbH haben nach eigenen Angaben erstmals eine vollständige Steuerkette gemäß §14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) im Realbetrieb umgesetzt. Die Lösung bilde den gesamten Prozess standardisiert und marktkonform ab – von der messdatenbasierten Engpasserkennung in der Ortsnetzstation bis zur quittierten Steuerhandlung an einer Steuerbox.

Zentrales Element der Architektur ist ein Gateway von Smight, das die sichere Marktkommunikation innerhalb der Smart-Meter-Public-Key-Infrastruktur ermögliche, die Steuerbefehle verschlüssele und Netzbetrieb und Messstellenbetrieb verbinde. Damit werde eine Voraussetzung für die operative Umsetzung der §14a-Steuerung geschaffen. Die beteiligten Unternehmen sprechen von einer durchgängigen Architektur, die den Vorgaben von BSI und BDEW entspreche und im Betrieb erprobt worden sei.

Die Umsetzung erfolgte arbeitsteilig. Smight übernahm laut einer Mitteilung die messwertbasierte Engpasserkennung, die Dimensionierung der Steuerbefehle und steuerte das MSB-Gateway bei. Thüga Smartservice übernahm den Angaben zufolge operative Aufgaben wie das CLS-Management, den Messstellenbetrieb sowie die Administration der Gateways und Zertifikate. Robotron war für die energiewirtschaftliche Datenverarbeitung, die Prozesslogik und die Einbindung in die Marktkommunikation zuständig.

Ausgangspunkt der Steuerkette ist eine kontinuierliche Messung von Strom und Spannung in der Ortsnetzstation. Bei Überschreitung definierter Grenzwerte werde automatisiert ein Engpasssignal erzeugt, das auf realen Netzzuständen basiert. Dieses Signal werde anschließend in einen standardisierten Steuerprozess überführt und weiterverarbeitet.

Das MSB-Gateway fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Netzbetrieb und Marktprozessen. Es verschlüssele Steuerbefehle und integriere Funktionen wie Zertifikats- und Schlüsselmanagement sowie die Adressierung über Verzeichnisdienste. In Kombination mit den Backend-Systemen von Robotron werde sichergestellt, dass die Steuerimpulse nicht nur übertragen, sondern auch prozesskonform verarbeitet werden.

Die Weiterleitung und Umsetzung der Steuerbefehle erfolge über das CLS-Management bis hin zur Steuerbox im Feld. Dabei seien alle Schritte gemäß regulatorischen Anforderungen umgesetzt worden. Die beteiligten Unternehmen verweisen darauf, dass Rollen, Verantwortlichkeiten und Sicherheitsanforderungen klar definiert und technisch abgebildet worden seien.

Im Rahmen des Projekts seien sämtliche Prozessschritte im Realbetrieb durchlaufen und validiert worden. Nach Angaben der Partner liegt damit eine standardisierte Architektur vor, die sich auf weitere Verteilnetzbetreiber übertragen lasse und als Grundlage für einen breiteren Einsatz dienen könne.
 

Donnerstag, 30.04.2026, 15:33 Uhr
Fritz Wilhelm

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