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Energie & Management > Stromnetz - Erneuerbare und hohe Nachfrage sorgen bei Mitnetz für Dynamik
Quelle: Mitnetz / Tom Schulte
Stromnetz

Erneuerbare und hohe Nachfrage sorgen bei Mitnetz für Dynamik

Der Verteilnetzbetreiber „MITNETZ STROM“ investiert 2026 rund 531 Millionen Euro in Erneuerung und Erweiterung seiner Netze. Auch der Erneuerbaren-Ausbau kommt voran. 
Die Investitionssumme von 531 Millionen Euro verteilt sich wie folgt auf die vier Bundesländer im Netzgebiet: 252 Millionen Euro in Sachsen, 140 Millionen Euro in Sachsen-Anhalt, 119 Millionen Euro in Brandenburg und 20 Millionen Euro in Thüringen. 

„Die Energiewende schreitet im Netzgebiet rasant voran – und wir investieren weiter auf hohem Niveau, um erneuerbare Energieanlagen, Speicher, Wärmepumpen und Elektromobilität zuverlässig zu integrieren. Versorgungssicherheit zählt dabei zu den wichtigsten Erwartungen unserer Netzkunden“, erklärte Kai Richter, kaufmännischer Geschäftsführer von Mitnetz, bei der Vorstellung der Zahlen.

Fokus auf Resilienz immer wichtiger

Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 wurden rund 27.000 neue Photovoltaikanlagen, mehr als 60 Windenergieanlagen und 10.000 Speichermodule ins Netz integriert. Parallel steigt die Nachfrage: Ende Januar 2026 lagen rund 3.100 Anschlussanfragen mit einem potenziellen Leistungsbedarf von rund 124.000 MW aus Industrie und Gewerbe sowie für Rechenzentren und Batteriespeicher vor. Die installierte Gesamtleistung der erneuerbaren Energien im Netzgebiet erreichte 2025 rund 13.600 MW, ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den Vorjahren. 

„Die Nachfrage nach Netzanschlüssen bleibt auf einem historisch hohen Niveau. Unsere Netze müssen dafür flexibel, digital und widerstandsfähig sein. Daher stärken wir 2026 nicht nur die Kapazitäten, sondern auch gezielt die Resilienz unserer Infrastruktur“, so Lutz Eckenroth, technischer Geschäftsführer bei Mitnetz. 

Trotz weiterhin hoher Einspeisemengen zeigt sich beim Netzbetrieb eine Stabilisierung: Die Zahl der Eingriffe sank 2025 leicht auf 1.179 Maßnahmen (Vorjahr: 1.277). Insgesamt wurden rund 192 Millionen kWh aus erneuerbaren Energien abgeregelt, was ungefähr einem Prozent der Gesamtleistung entspricht. Rund 74 Prozent davon gehen auf Anforderung des vorgelagerten Übertragungsnetzbetreibers zurück. Zudem verzeichnete der Verteilnetzbetreiber 3.644 Stunden mit Lastflussumkehr.

Um die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur weiter zu erhöhen, verstärke man gezielt die Resilienzmaßnahmen, so Eckenroth. Als Beispiele nannte er den Ausbau von Schutz- und Sicherungseinrichtungen, moderne Überwachungssysteme und digitale Lagebilder sowie schnellere Wiederherstellungsprozesse und regelmäßige Übungen für Mitarbeitende.

Smart Meter Rollout deutlich über Bundesniveau

Ein wesentlicher Baustein für den sicheren Netzbetrieb ist zudem die fortschreitende Digitalisierung. Dazu zählt der weitere Ausbau der digitalen Ortsnetzstationen, was Echtzeitüberwachung, fernsteuerbare Eingriffe und datenbasierte Netzausbauplanung ermöglicht. 2026 sollen rund 500 digitale Ortsnetzstationen dazukommen und 510 Trafostationen mit digitaler Technik ausgestattet werden. In den vergangenen Jahren hat Mitnetz 1.796 digitale Ortsnetzstationen und 595 Trafostationen mit digitaler Technik in Betrieb genommen. 

Auch beim Smart-Meter-Rollout liegt der Netzbetreiber über dem Bundesdurchschnitt: Im vierten Quartal 2025 waren rund 31 Prozent der Pflichteinbaufälle realisiert und gemeinsam mit den optionalen Einbaufällen lag der Wert bei 46,6 Prozent. Deutschlandweit wurden bei den Pflichteinbaufällen 23,3 Prozent verzeichnet. Damit nimmt Mitnetz nach eigenen Angaben Platz drei unter den größten Verteilnetzbetreibern ein.

Freitag, 10.04.2026, 16:28 Uhr
Günter Drewnitzky
Energie & Management > Stromnetz - Erneuerbare und hohe Nachfrage sorgen bei Mitnetz für Dynamik
Quelle: Mitnetz / Tom Schulte
Stromnetz
Erneuerbare und hohe Nachfrage sorgen bei Mitnetz für Dynamik
Der Verteilnetzbetreiber „MITNETZ STROM“ investiert 2026 rund 531 Millionen Euro in Erneuerung und Erweiterung seiner Netze. Auch der Erneuerbaren-Ausbau kommt voran. 
Die Investitionssumme von 531 Millionen Euro verteilt sich wie folgt auf die vier Bundesländer im Netzgebiet: 252 Millionen Euro in Sachsen, 140 Millionen Euro in Sachsen-Anhalt, 119 Millionen Euro in Brandenburg und 20 Millionen Euro in Thüringen. 

„Die Energiewende schreitet im Netzgebiet rasant voran – und wir investieren weiter auf hohem Niveau, um erneuerbare Energieanlagen, Speicher, Wärmepumpen und Elektromobilität zuverlässig zu integrieren. Versorgungssicherheit zählt dabei zu den wichtigsten Erwartungen unserer Netzkunden“, erklärte Kai Richter, kaufmännischer Geschäftsführer von Mitnetz, bei der Vorstellung der Zahlen.

Fokus auf Resilienz immer wichtiger

Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 wurden rund 27.000 neue Photovoltaikanlagen, mehr als 60 Windenergieanlagen und 10.000 Speichermodule ins Netz integriert. Parallel steigt die Nachfrage: Ende Januar 2026 lagen rund 3.100 Anschlussanfragen mit einem potenziellen Leistungsbedarf von rund 124.000 MW aus Industrie und Gewerbe sowie für Rechenzentren und Batteriespeicher vor. Die installierte Gesamtleistung der erneuerbaren Energien im Netzgebiet erreichte 2025 rund 13.600 MW, ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den Vorjahren. 

„Die Nachfrage nach Netzanschlüssen bleibt auf einem historisch hohen Niveau. Unsere Netze müssen dafür flexibel, digital und widerstandsfähig sein. Daher stärken wir 2026 nicht nur die Kapazitäten, sondern auch gezielt die Resilienz unserer Infrastruktur“, so Lutz Eckenroth, technischer Geschäftsführer bei Mitnetz. 

Trotz weiterhin hoher Einspeisemengen zeigt sich beim Netzbetrieb eine Stabilisierung: Die Zahl der Eingriffe sank 2025 leicht auf 1.179 Maßnahmen (Vorjahr: 1.277). Insgesamt wurden rund 192 Millionen kWh aus erneuerbaren Energien abgeregelt, was ungefähr einem Prozent der Gesamtleistung entspricht. Rund 74 Prozent davon gehen auf Anforderung des vorgelagerten Übertragungsnetzbetreibers zurück. Zudem verzeichnete der Verteilnetzbetreiber 3.644 Stunden mit Lastflussumkehr.

Um die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur weiter zu erhöhen, verstärke man gezielt die Resilienzmaßnahmen, so Eckenroth. Als Beispiele nannte er den Ausbau von Schutz- und Sicherungseinrichtungen, moderne Überwachungssysteme und digitale Lagebilder sowie schnellere Wiederherstellungsprozesse und regelmäßige Übungen für Mitarbeitende.

Smart Meter Rollout deutlich über Bundesniveau

Ein wesentlicher Baustein für den sicheren Netzbetrieb ist zudem die fortschreitende Digitalisierung. Dazu zählt der weitere Ausbau der digitalen Ortsnetzstationen, was Echtzeitüberwachung, fernsteuerbare Eingriffe und datenbasierte Netzausbauplanung ermöglicht. 2026 sollen rund 500 digitale Ortsnetzstationen dazukommen und 510 Trafostationen mit digitaler Technik ausgestattet werden. In den vergangenen Jahren hat Mitnetz 1.796 digitale Ortsnetzstationen und 595 Trafostationen mit digitaler Technik in Betrieb genommen. 

Auch beim Smart-Meter-Rollout liegt der Netzbetreiber über dem Bundesdurchschnitt: Im vierten Quartal 2025 waren rund 31 Prozent der Pflichteinbaufälle realisiert und gemeinsam mit den optionalen Einbaufällen lag der Wert bei 46,6 Prozent. Deutschlandweit wurden bei den Pflichteinbaufällen 23,3 Prozent verzeichnet. Damit nimmt Mitnetz nach eigenen Angaben Platz drei unter den größten Verteilnetzbetreibern ein.

Freitag, 10.04.2026, 16:28 Uhr
Günter Drewnitzky

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