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Energie & Management > Wärme - Dettingen erhält modernes Fernwärmenetz
Quelle: Shutterstock
Wärme

Dettingen erhält modernes Fernwärmenetz

EnBW Contracting und die Gemeinde Dettingen unter Teck arbeiten bei der Modernisierung des Wärmenetzes zusammen. 
Die Gemeinde Dettingen unter Teck (Baden-Württemberg) und die EnBW Contracting GmbH setzen gemeinsam ein umfassendes Ausbau- und Modernisierungsprojekt für die lokale Wärmeversorgung um. Knapp fünf Millionen Euro werden in eine neue, klimafreundliche Infrastruktur investiert.

Ziel ist es, die bestehende Versorgung zu erneuern, das angeschlossene Wärmeversorgungsgebiet deutlich zu erweitern und die Wärmebereitstellung langfristig auf erneuerbare Energien auszurichten, wie es in einer EnBW-Unternehmensmitteilung heißt. Danach werden künftig mehr als zehn Prozent der Bevölkerung klimaschonend erzeugte Wärme beziehen. 

Die neue Wärmeversorgung soll nach der umfassenden Sanierung einen Anteil von rund 92 Prozent erneuerbare Energien erreichen. Innerhalb der Vertragslaufzeit von 20 Jahren ist das Erreichen eines Wertes von 100 Prozent geplant. Gleichzeitig soll sich der CO2-Ausstoß der verbundenen Gebäude mit 742 Tonnen CO2-Emissionen um etwa 82 Prozent jährlich reduzieren. 

Die erneuerbare Wärme wird mit regionalen Holzhackschnitzeln produziert. Dadurch können künftig auch Bestandsgebäude mit höherem Temperaturbedarf ohne größere energetische Sanierungen über das erweiterte Nahwärmenetz versorgt werden. Die Contracting-Vereinbarung umfasst auch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. „Für Kommunen ist entscheidend, Lösungen zu finden, die effizient, wirtschaftlich tragfähig und langfristig betreibbar sind. Dieses Projekt überzeugt genau hier – mit einem hohen erneuerbaren Anteil und klaren Effizienzgewinnen“, erklärte dazu Daniel Klöpf, Projektentwickler der EnBW Einheit Contracting. 

Mit rund 1.000 Metern neuer Nahwärmeleitung verbindet der Energieversorger künftig zentrale Dettinger Einrichtungen – darunter Sporthalle und Teckschule, das Hallenbad, die Pflegeeinrichtung „Pflegeinsel“ sowie das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) des Landkreises Esslingen. Außerdem werden mehrere Wohnquartiere im Bereich der Limburgstraße an das Wärmenetz angeschlossen. Auch die spätere Anbindung des Neubaugebiets Guckenrain-Ost ist vorgesehen. Planung, Bau, Betrieb und Wartung des Netzes übernimmt die EnBW.

Donnerstag, 5.03.2026, 11:26 Uhr
Günter Drewnitzky
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Dettingen erhält modernes Fernwärmenetz
EnBW Contracting und die Gemeinde Dettingen unter Teck arbeiten bei der Modernisierung des Wärmenetzes zusammen. 
Die Gemeinde Dettingen unter Teck (Baden-Württemberg) und die EnBW Contracting GmbH setzen gemeinsam ein umfassendes Ausbau- und Modernisierungsprojekt für die lokale Wärmeversorgung um. Knapp fünf Millionen Euro werden in eine neue, klimafreundliche Infrastruktur investiert.

Ziel ist es, die bestehende Versorgung zu erneuern, das angeschlossene Wärmeversorgungsgebiet deutlich zu erweitern und die Wärmebereitstellung langfristig auf erneuerbare Energien auszurichten, wie es in einer EnBW-Unternehmensmitteilung heißt. Danach werden künftig mehr als zehn Prozent der Bevölkerung klimaschonend erzeugte Wärme beziehen. 

Die neue Wärmeversorgung soll nach der umfassenden Sanierung einen Anteil von rund 92 Prozent erneuerbare Energien erreichen. Innerhalb der Vertragslaufzeit von 20 Jahren ist das Erreichen eines Wertes von 100 Prozent geplant. Gleichzeitig soll sich der CO2-Ausstoß der verbundenen Gebäude mit 742 Tonnen CO2-Emissionen um etwa 82 Prozent jährlich reduzieren. 

Die erneuerbare Wärme wird mit regionalen Holzhackschnitzeln produziert. Dadurch können künftig auch Bestandsgebäude mit höherem Temperaturbedarf ohne größere energetische Sanierungen über das erweiterte Nahwärmenetz versorgt werden. Die Contracting-Vereinbarung umfasst auch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. „Für Kommunen ist entscheidend, Lösungen zu finden, die effizient, wirtschaftlich tragfähig und langfristig betreibbar sind. Dieses Projekt überzeugt genau hier – mit einem hohen erneuerbaren Anteil und klaren Effizienzgewinnen“, erklärte dazu Daniel Klöpf, Projektentwickler der EnBW Einheit Contracting. 

Mit rund 1.000 Metern neuer Nahwärmeleitung verbindet der Energieversorger künftig zentrale Dettinger Einrichtungen – darunter Sporthalle und Teckschule, das Hallenbad, die Pflegeeinrichtung „Pflegeinsel“ sowie das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) des Landkreises Esslingen. Außerdem werden mehrere Wohnquartiere im Bereich der Limburgstraße an das Wärmenetz angeschlossen. Auch die spätere Anbindung des Neubaugebiets Guckenrain-Ost ist vorgesehen. Planung, Bau, Betrieb und Wartung des Netzes übernimmt die EnBW.

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