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Energie & Management > Photovoltaik - Co-Location-Projekte fangen mehr Sonne ein
Quelle: Jonas Rosenberger
Photovoltaik

Co-Location-Projekte fangen mehr Sonne ein

Statkraft und Suncatcher haben in Deutschland eine Vermarktungsvereinbarung für drei kombinierte PV- und Batteriespeicheranlagen ab dem zweiten Halbjahr 2026 geschlossen.
Der norwegische Energiekonzern Statkraft hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung mit dem Projektentwickler Suncatcher geschlossen. Suncatcher ist ein international tätiger Entwickler und Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen mit Fokus auf Photovoltaik und Batteriespeicher in Deutschland und Polen. Gegenstand der Kooperation ist die Vermarktung von drei Green-Co-Location-Anlagen in Deutschland, bei denen Photovoltaik und Batteriespeicher kombiniert betrieben werden.

Die Projekte „Klötze II“, „Salzwedel“ und „Seehausen“ sollen laut den Unternehmen im zweiten Halbjahr 2026 in Betrieb gehen. Anschließend übernimmt Statkraft die Vermarktung und Optimierung der Anlagen. Die installierte Photovoltaikleistung beträgt insgesamt 34,5 MW. Hinzu kommen Batteriespeicher mit einer Leistung von 12 MW und einer Kapazität von 24 MWh. Nach Angaben der Partner werden die Speicher ausschließlich über die jeweils angeschlossenen PV-Anlagen geladen.

Geteilte Erlöse

Die Vertragslaufzeit ist bis 2031 angesetzt. Beide Unternehmen streben darüber hinaus eine längerfristige Zusammenarbeit an. Statkraft übernimmt im Rahmen der Vereinbarung die Direktvermarktung des erzeugten Stroms aus den PV-Anlagen. Für die Batteriespeicher haben die Partner ein Erlösmodell vereinbart, bei dem die Einnahmen zwischen den Parteien aufgeteilt werden.

Im operativen Betrieb koordiniert Statkraft nach eigenen Angaben die Steuerung von Stromerzeugung, Speicherung und Vermarktung. Dabei werden Lade- und Entladevorgänge der Speicher mit der PV-Erzeugung sowie mit Markt- und Netzsignalen abgestimmt. Diese integrierte Bewirtschaftung soll zusätzliche Erlösmöglichkeiten erschließen und gleichzeitig nachvollziehbare Erlösstrukturen schaffen, die für die Finanzierung der Projekte relevant sind.

Marktsignale für flexiblere Nutzung der Energie

Sascha Schröder, Vice President Central European Origination bei Statkraft, erklärte dazu: „Die Kooperation zeigt, wie sich erneuerbare Energien unter veränderten Marktbedingungen wirtschaftlich und systemdienlich integrieren lassen.“ Green-Co-Location sei ein wichtiger Bestandteil für die nächste Generation von Anlagen in Deutschland.

Auch Klaas Bauermann, bei Statkraft Deutschland für den Bereich New Business verantwortlich, verwies auf die Bedeutung der integrierten Steuerung. „Ziel ist es, Anlagen anhand von Preissignalen zu betreiben und Flexibilität zu nutzen, um zusätzliche Erlöse aus kurzfristigen Marktchancen zu generieren“, erläuterte Bauermann.

Maximilian Lanig, Chief Investment Officer der Suncatcher-Gruppe, erklärte, man habe gezielt nach einem Partner gesucht, der Erfahrung in Kurzfristmärkten mitbringe. Das vereinbarte Modell verbinde Anlagenoptimierung mit transparenten Erlösstrukturen und könne die Ertragsqualität der Projekte erhöhen.

Mit der Kooperation baut Statkraft sein Engagement im Bereich kombinierter Erzeugungs- und Speicherlösungen weiter aus. Nach Unternehmensangaben folgt der Schritt auf ein erstes eigenes Green-Co-Location-Projekt in Zerbst in Sachsen-Anhalt, das im Rahmen einer Innovationsausschreibung realisiert wurde. Die Partnerschaft mit Suncatcher sei damit Teil der Strategie, das Portfolio um flexible Vermarktungs- und Betriebsmodelle zu erweitern.

Dienstag, 5.05.2026, 11:46 Uhr
Susanne Harmsen
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Statkraft und Suncatcher haben in Deutschland eine Vermarktungsvereinbarung für drei kombinierte PV- und Batteriespeicheranlagen ab dem zweiten Halbjahr 2026 geschlossen.
Der norwegische Energiekonzern Statkraft hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung mit dem Projektentwickler Suncatcher geschlossen. Suncatcher ist ein international tätiger Entwickler und Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen mit Fokus auf Photovoltaik und Batteriespeicher in Deutschland und Polen. Gegenstand der Kooperation ist die Vermarktung von drei Green-Co-Location-Anlagen in Deutschland, bei denen Photovoltaik und Batteriespeicher kombiniert betrieben werden.

Die Projekte „Klötze II“, „Salzwedel“ und „Seehausen“ sollen laut den Unternehmen im zweiten Halbjahr 2026 in Betrieb gehen. Anschließend übernimmt Statkraft die Vermarktung und Optimierung der Anlagen. Die installierte Photovoltaikleistung beträgt insgesamt 34,5 MW. Hinzu kommen Batteriespeicher mit einer Leistung von 12 MW und einer Kapazität von 24 MWh. Nach Angaben der Partner werden die Speicher ausschließlich über die jeweils angeschlossenen PV-Anlagen geladen.

Geteilte Erlöse

Die Vertragslaufzeit ist bis 2031 angesetzt. Beide Unternehmen streben darüber hinaus eine längerfristige Zusammenarbeit an. Statkraft übernimmt im Rahmen der Vereinbarung die Direktvermarktung des erzeugten Stroms aus den PV-Anlagen. Für die Batteriespeicher haben die Partner ein Erlösmodell vereinbart, bei dem die Einnahmen zwischen den Parteien aufgeteilt werden.

Im operativen Betrieb koordiniert Statkraft nach eigenen Angaben die Steuerung von Stromerzeugung, Speicherung und Vermarktung. Dabei werden Lade- und Entladevorgänge der Speicher mit der PV-Erzeugung sowie mit Markt- und Netzsignalen abgestimmt. Diese integrierte Bewirtschaftung soll zusätzliche Erlösmöglichkeiten erschließen und gleichzeitig nachvollziehbare Erlösstrukturen schaffen, die für die Finanzierung der Projekte relevant sind.

Marktsignale für flexiblere Nutzung der Energie

Sascha Schröder, Vice President Central European Origination bei Statkraft, erklärte dazu: „Die Kooperation zeigt, wie sich erneuerbare Energien unter veränderten Marktbedingungen wirtschaftlich und systemdienlich integrieren lassen.“ Green-Co-Location sei ein wichtiger Bestandteil für die nächste Generation von Anlagen in Deutschland.

Auch Klaas Bauermann, bei Statkraft Deutschland für den Bereich New Business verantwortlich, verwies auf die Bedeutung der integrierten Steuerung. „Ziel ist es, Anlagen anhand von Preissignalen zu betreiben und Flexibilität zu nutzen, um zusätzliche Erlöse aus kurzfristigen Marktchancen zu generieren“, erläuterte Bauermann.

Maximilian Lanig, Chief Investment Officer der Suncatcher-Gruppe, erklärte, man habe gezielt nach einem Partner gesucht, der Erfahrung in Kurzfristmärkten mitbringe. Das vereinbarte Modell verbinde Anlagenoptimierung mit transparenten Erlösstrukturen und könne die Ertragsqualität der Projekte erhöhen.

Mit der Kooperation baut Statkraft sein Engagement im Bereich kombinierter Erzeugungs- und Speicherlösungen weiter aus. Nach Unternehmensangaben folgt der Schritt auf ein erstes eigenes Green-Co-Location-Projekt in Zerbst in Sachsen-Anhalt, das im Rahmen einer Innovationsausschreibung realisiert wurde. Die Partnerschaft mit Suncatcher sei damit Teil der Strategie, das Portfolio um flexible Vermarktungs- und Betriebsmodelle zu erweitern.

Dienstag, 5.05.2026, 11:46 Uhr
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