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Energie & Management > IT - ASS-Plattform wird Kraftwerk Operations
Quelle: Shutterstock / Jirsak
IT

ASS-Plattform wird Kraftwerk Operations

Die Kraftwerk Software-Tochter S&P bündelt ihre Plattform ASS unter dem neuen Namen Kraftwerk Operations. Sie soll für kleinere EVU mit geringerem Auftragsvolumen nutzbar sein.
Die bisher unter dem Namen ASS bekannte Lösung für den operativen Netz- und Anlagenbetrieb firmiert künftig als „kraftwerk.Operations“. Mit dem neuen Markennamen verbindet die S&P Software Consulting, eine Tochtergesellschaft der Kraftwerk Software Gruppe in Deutschland eine strategische Öffnung der Plattform.

Laut dem Unternehmen richtet sich das Angebot von IT-Lösungen für Energie- und Infrastrukturunternehmen nun ausdrücklich auch an kleine und mittlere Energieversorgungsunternehmen (EVU), die deutlich weniger Aufträge abwickeln als große Verteilnetzbetreiber.

Bisher setzten vor allem große Netzbetreiber auf die Lösung. Nach Angaben von S&P wickelt der größte Anwender jährlich mehr als 20 Millionen Aufträge im operativen Netz- und Anlagenbetrieb über die Plattform ab. Die Erfahrungen aus diesen Einsätzen sollen nun auch kleineren Organisationen zugutekommen. Diese profitierten von den hohen Anforderungen großer Netzbetreiber an Integrationsfähigkeit, IT-Sicherheit, Compliance und Verfügbarkeit, teilte S&P mit.

Standardisierung begrenzt Aufwand

Gleichzeitig sollen standardisierte Prozesse den Einführungs- und Betriebsaufwand begrenzen. Die Prozesse basieren laut dem Unternehmen auf einer Vielzahl realisierter Projekte im Netzbetrieb. Als ersten Anwendungsfall hat S&P die Zählerablesung bei der EVI Energieversorgung Hildesheim umgesetzt. Die EVI mit Sitz in Hildesheim ist ein regionaler Energieversorger für Strom, Gas, Wasser und Wärme. Neben der Zählerablesung sind Montageprozesse bereits implementiert und operativ im Einsatz. Weitere Abläufe, darunter Sperrprozesse, befinden sich laut S&P in Vorbereitung.

Grundlage bildet eine Enterprise-Lösung, die es ermöglicht, zusätzliche Prozesse flexibel zu ergänzen. Dafür sind nach Angaben des Unternehmens keine weiteren Software-Lösungen erforderlich. Zentrale Komponente ist der Kraftwerk Operations Hub, der als Datendrehscheibe fungiert. In ihm laufen auftragsrelevante Informationen aus verschiedenen Systemen wie dem ERP-System oder dem Geoinformationssystem zusammen. Diese Daten bilden die Basis für die Auftragsplanung.

Intelligente Planung

Bei der Planung berücksichtigt das System laut S&P unter anderem zeitliche Verfügbarkeiten, Qualifikationen der Mitarbeiter, Anfahrtsstrecken sowie den Materialbedarf. Auch externe Dienstleister lassen sich direkt in die Prozesse einbinden. Ziel sei es, die Planung und Steuerung des operativen Betriebs zu vereinfachen und transparenter zu gestalten.

Die für den Einsatz relevanten Informationen übermittelt der Hub an den mobilen Kraftwerk Operations Copilot. Diese Anwendung stellt Daten und Prozesse den Mitarbeitern im Außendienst auf Smartphone, Tablet oder Notebook bereit. Nach Angaben von S&P unterstützt die Lösung alle gängigen Betriebssysteme. Dadurch könnten Unternehmen ihre Belegschaft mobil digitalisieren, ohne neue Endgeräte anschaffen zu müssen.

Ein weiterer Fokus liegt laut dem Unternehmen auf der Datensicherheit. Durch eine separierte und verschlüsselte Datenhaltung lassen sich auch Bring-your-own-Device-Konzepte umsetzen. Die Prozesse im operativen Infrastrukturbetrieb würden so bis zum Einsatzort digital abgebildet.

Mittwoch, 4.02.2026, 13:35 Uhr
Susanne Harmsen
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ASS-Plattform wird Kraftwerk Operations
Die Kraftwerk Software-Tochter S&P bündelt ihre Plattform ASS unter dem neuen Namen Kraftwerk Operations. Sie soll für kleinere EVU mit geringerem Auftragsvolumen nutzbar sein.
Die bisher unter dem Namen ASS bekannte Lösung für den operativen Netz- und Anlagenbetrieb firmiert künftig als „kraftwerk.Operations“. Mit dem neuen Markennamen verbindet die S&P Software Consulting, eine Tochtergesellschaft der Kraftwerk Software Gruppe in Deutschland eine strategische Öffnung der Plattform.

Laut dem Unternehmen richtet sich das Angebot von IT-Lösungen für Energie- und Infrastrukturunternehmen nun ausdrücklich auch an kleine und mittlere Energieversorgungsunternehmen (EVU), die deutlich weniger Aufträge abwickeln als große Verteilnetzbetreiber.

Bisher setzten vor allem große Netzbetreiber auf die Lösung. Nach Angaben von S&P wickelt der größte Anwender jährlich mehr als 20 Millionen Aufträge im operativen Netz- und Anlagenbetrieb über die Plattform ab. Die Erfahrungen aus diesen Einsätzen sollen nun auch kleineren Organisationen zugutekommen. Diese profitierten von den hohen Anforderungen großer Netzbetreiber an Integrationsfähigkeit, IT-Sicherheit, Compliance und Verfügbarkeit, teilte S&P mit.

Standardisierung begrenzt Aufwand

Gleichzeitig sollen standardisierte Prozesse den Einführungs- und Betriebsaufwand begrenzen. Die Prozesse basieren laut dem Unternehmen auf einer Vielzahl realisierter Projekte im Netzbetrieb. Als ersten Anwendungsfall hat S&P die Zählerablesung bei der EVI Energieversorgung Hildesheim umgesetzt. Die EVI mit Sitz in Hildesheim ist ein regionaler Energieversorger für Strom, Gas, Wasser und Wärme. Neben der Zählerablesung sind Montageprozesse bereits implementiert und operativ im Einsatz. Weitere Abläufe, darunter Sperrprozesse, befinden sich laut S&P in Vorbereitung.

Grundlage bildet eine Enterprise-Lösung, die es ermöglicht, zusätzliche Prozesse flexibel zu ergänzen. Dafür sind nach Angaben des Unternehmens keine weiteren Software-Lösungen erforderlich. Zentrale Komponente ist der Kraftwerk Operations Hub, der als Datendrehscheibe fungiert. In ihm laufen auftragsrelevante Informationen aus verschiedenen Systemen wie dem ERP-System oder dem Geoinformationssystem zusammen. Diese Daten bilden die Basis für die Auftragsplanung.

Intelligente Planung

Bei der Planung berücksichtigt das System laut S&P unter anderem zeitliche Verfügbarkeiten, Qualifikationen der Mitarbeiter, Anfahrtsstrecken sowie den Materialbedarf. Auch externe Dienstleister lassen sich direkt in die Prozesse einbinden. Ziel sei es, die Planung und Steuerung des operativen Betriebs zu vereinfachen und transparenter zu gestalten.

Die für den Einsatz relevanten Informationen übermittelt der Hub an den mobilen Kraftwerk Operations Copilot. Diese Anwendung stellt Daten und Prozesse den Mitarbeitern im Außendienst auf Smartphone, Tablet oder Notebook bereit. Nach Angaben von S&P unterstützt die Lösung alle gängigen Betriebssysteme. Dadurch könnten Unternehmen ihre Belegschaft mobil digitalisieren, ohne neue Endgeräte anschaffen zu müssen.

Ein weiterer Fokus liegt laut dem Unternehmen auf der Datensicherheit. Durch eine separierte und verschlüsselte Datenhaltung lassen sich auch Bring-your-own-Device-Konzepte umsetzen. Die Prozesse im operativen Infrastrukturbetrieb würden so bis zum Einsatzort digital abgebildet.

Mittwoch, 4.02.2026, 13:35 Uhr
Susanne Harmsen

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