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Enerige & Management > Stromnetz - Grünes Licht für Netzverstärkungsprojekt
Quelle: Shutterstock / Penofoto
STROMNETZ:
Grünes Licht für Netzverstärkungsprojekt
Transnet BW hat für den nördlichsten und längsten Abschnitt des Großprojekts „Netzverstärkung Badische Rheinschiene“ den Planfeststellungsbeschluss erhalten.
 
Mit dem Planfeststellungsbeschluss hat das Regierungspräsidium Karlsruhe den zweiten von vier Teilabschnitten der „Netzverstärkung Badische Rheinschiene“ (NBR) genehmigt. Er beginnt am Umspannwerk Daxlanden bei Karlsruhe und verläuft über eine Länge von 47 Kilometern bis zur Grenze der Regierungsbezirke Karlsruhe/Freiburg zwischen den Gemeinden Bühl und Achern. Ende 2021 war bereits der Teilabschnitt von der Grenze der Regierungsbezirke bis zum Umspannwerk Weier bei Offenburg genehmigt worden.

„Die Netzverstärkung Badische Rheinschiene ist nicht nur für den badischen Raum, sondern auch für den innerdeutschen Stromtransport und das europäische Stromnetz von zentraler Bedeutung“, erklärte Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung des baden-württembergischen Übertragungsnetzbetreibers Transnet BW. Um die Versorgungssicherheit für die Menschen und Unternehmen auch zukünftig gewährleisten zu können, müsse die Übertragungskapazität erhöht und das Netz leistungsfähiger und stabiler gemacht werden. „Mit dem zweiten genehmigten Teilabschnitt des Vorhabens kommen wir nun ein gutes Stück voran“, so Götz weiter.

Ersatz der 220-kV-Leitung durch 380-kV auf 120 Kilometern Länge

Der Planfeststellungsbeschluss ist die rechtsverbindliche Genehmigung für das Vorhaben. Die NBR ist als Maßnahme P49 im nationalen Netzentwicklungsplan Strom enthalten und Teil des Bundesbedarfsplans. Die bestehende 220-kV-Leitung wird im Zuge des Projekts auf einer Länge von rund 120 Kilometern zwischen Daxlanden und Eichstetten bei Freiburg zurückgebaut und durch eine 380-kV-Freileitung mit neuen Masten und Leiterseilen ersetzt. Dabei wird weitgehend die bestehende Trasse genutzt.

Neben der Stromleitung müssen auch die Umspannwerke in der Region an die künftigen Anforderungen angepasst werden. Hierfür werden entlang der Trasse fünf Umspannwerke erneuert und eines ganz neu errichtet.
 
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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