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Enerige & Management > IT - Telekom sieht sich beim Glasfaserausbau voll im Plan
Quelle: Shutterstock/luchunyu
IT:
Telekom sieht sich beim Glasfaserausbau voll im Plan
Die Telekom liegt beim Ausbau von 5G und dem FTTH-Glasfasernetz voll im Plan. Das teilte das Unternehmen am 30. August in Bonn mit.
 
Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom für das Deutschland-Geschäft verantwortlich, und Walter Goldenits, Technik-Chef der Telekom in Deutschland, erklärten, seit Jahresbeginn biete das Unternehmen 430.000 neue FTTH-Anschlüsse, allein im Juli waren es über 85.000. Ziel für das Gesamtjahr 2021 seien 1,2 Mio. pro Jahr würden 2 Mrd. Euro in den Glasfaserausbau investiert.

Ein Schwerpunkt liege dabei auf dem ländlichen Raum. Hier will die Telekom in den kommenden Jahren ihre Ausbauaktivitäten deutlich verstärken. „In Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern ist die digitale Infrastruktur oftmals nicht so weit entwickelt wie in den Großstädten. Deshalb wollen wir bis 2030 mindestens 8 Mio. Glasfaser-Anschlüsse im ländlichen Raum realisieren“, betonte Gopalan. Der Glasfaserausbau sei ein lokales Geschäft mit hoher Komplexität. Deshalb sei der offene Dialog mit den Kommunen und deren Entscheidern wichtig. Ein Grund, warum man Zuständigkeiten und Entscheidungskompetenzen immer stärker von Bonn aus in die Regionen verlagere.

Im Mobilfunknetz der Telekom funken nach Angaben der Telekom jetzt insgesamt 55.000 Antennen mit 5G. Damit könnten bereits 85 % der Bürgerinnen und Bürger den neuen Mobilfunkstandard nutzen. Bis Jahresende will man die 90-Prozent-Marke überschreiten.

Insbesondere im Festnetz sind die Schäden der Flutkatastrophe noch nicht alle behoben, hieß es weiter. In den betroffenen Gebieten seien aber mittlerweile rund 80 % wieder am Netz. Bei knapp 20.000 Anschlüssen arbeiteten die Technikerinnen und Techniker an Lösungen, um auch diese möglichst bald wieder schalten zu können.
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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