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Enerige & Management > IT - SAP-Plattform der Thüga wächst
Quelle: Fotolia / Nmedia
IT:
SAP-Plattform der Thüga wächst
Die Thüga Smart Service will ihre S4/HANA-Plattform mit maschinellem Lernen und KI weiterentwickeln.
 
Mit der Energieversorgung Limburg, den Osterholzer Stadtwerken und der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgungs-GmbH hat die Thüga Smart Service GmbH (TGS) drei Neuzugänge auf ihrer S/4HANA-Plattform. Laut einer Mitteilung der Thüga liegt die Projektdauer für das „Onboarding“ neuer Kunden mittlerweile unter den bisher üblichen neun Monaten für die Zeit zwischen Kick Off und Produktivsetzung. Allerdings sei es bei den drei kommunalen Versorgern nun nicht um eine einfache Migration von SAP R/3 auf S/4 HANA gegangen, sondern um den Umzug aus anderen vorhandenen ERP-Systemen. Deshalb habe es einer umfangreichen Vorbereitungsphase inklusive Stammdatenbereinigung bedurft.

Neben der Core-Lösung via S/4HANA umfasse das Mandat der TSG auch Schnittstellen zu Bereichen wie Rechnungseingangsworkflow, mobilen Workforce- und Lagerhaltungslösungen sowie der HCM-Lösung von SAP im Personalbereich.

Bei ihrem Übergangsprozess werden die Thüga-Kunden noch von der E1 Management Consulting GmbH aus Hamburg begleitet, die als Mittler zwischen IT- und Management-Sicht fungiert und laut Geschäftsführer Andreas Bruhn sicherstellt, dass die an die Veränderung geknüpften Ziele auch erreicht werden.

„Die Zukunft heißt mehr Automatisierung und Standardisierung und damit eine noch höhere Effizienz“, beschreibt Matthias Stoller, Geschäftsführer der TSG, die künftige Weiterentwicklung der S/4HANA-Plattform. Dabei sollen maschinelles Lernen und KI zum Einsatz kommen, um Kernprozesse noch schneller und flüssiger zu machen. Um diesen smarten Kern sollen dann entsprechende Satelliten relevante Zusatzdienste abdecken. „On-Demand“ sollen diese Add-Ons und Schnittstellen dann eingerichtet werden.

Für die stetige Weiterentwicklung der Plattform setzt die Thüga auf ein partnerschaftliches Governance-Modell. So werde durch Schwarmintelligenz kontinuierliche Innovation gewährleistet. Dass dadurch die Anwenderbedürfnisse schnell und konsequent berücksichtigt werden können, war für Christian Meyer-Hammerström ein Hauptgrund, die Thüga als Partner zu wählen. „Neben der wirtschaftlichen Komponente sowie der Flexibilität des Open-Source-Ansatzes war dies eines der Hauptargumente für die Plattform, die somit immer zukunftsfähig bleibt“, so der Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke.

Auf der Entwicklungs-Roadmap bis 2024 stehen laut Thüga nun Themen wie KI und Robots, Group Reporting, weiter automatisierte End-to-End-Prozesse sowie Service- und Releasemanagement. Mit den drei neuen Stadtwerke-Partnern rücke auch das Erreichen des Ziels, bis 2024 mehr als 30 Kunden auf der Plattform zu haben, „in greifbare Nähe“, heißt es von Seiten der Thüga.
 
 

Fritz Wilhelm
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