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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Weniger Anträge auf E-Auto-Kaufprämie im April
Bild: babimu / Fotolia
ELEKTROFAHRZEUGE:
Weniger Anträge auf E-Auto-Kaufprämie im April
Die Zahl der Anträge auf die staatliche Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride war im April nur halb so hoch wie im März 2020.
 
Mit 6.483 lag die Zahl der neuen Anträge für die E-Auto-Kaufprämie weit unter dem März, mit 12.365 Anträgen. Das meldet das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) im hessischen Eschborn. Im Einzelnen wurden 3.659 Anträge für reine Elektroautos mit Batterieantrieb gestellt, 2.822 für Plug-in-Hybride und zwei für Brennstoffzellenautos. Die Kaufprämie soll den Absatz von Autos mit elektrifiziertem Antrieb fördern.

Der Einbruch der Anträge könnte damit zusammenhängen, dass wegen der Corona-Krise die meisten Kfz-Zulassungsstellen geschlossen sind und die Auslieferung bei den Händlern stockt. Die neue Förderrichtlinie erlaubt den Antrag auf den Umweltbonus jedoch erst nach der Zulassung des Fahrzeugs, nicht wie zuvor nach dem Kauf. Zudem diskutiert die Bundesregierung aktuell, ob die Kaufprämien als Konjunkturmaßnahme weiter erhöht werden sollen, sodass viele potenzielle Käufer erst einmal die Entscheidung Anfang Juni abwarten werden.

Für reine Elektroautos mit Batterie oder Brennstoffzelle gibt der Staat bis zu 3.000 Euro, bei Plug-in-Hybriden sind es bis zu 2.250 Euro. Zudem müssen die Autohersteller einen Rabatt in mindestens gleicher Höhe gewähren. Seit Start des Förderprogramms im Sommer 2016 sind laut Bafa insgesamt fast 200.000 Anträge eingegangen − knapp zwei Drittel davon für reine Elektroautos. Die meisten entfielen auf die Marke BMW, dahinter folgen Renault und VW. Der Umweltbonus ist bis zum 31. Dezember 2025 verlängert worden.

Hier findet sich die Antragstellung für die E-Auto-Prämie   auf der Website des Bafa.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
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Mittwoch, 06.05.2020, 12:32 Uhr

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