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Enerige & Management > Regenerative - Verkehrsministerium fördert regionale Wasserstoffkonzepte
Bild: Jonas Rosenberger
REGENERATIVE:
Verkehrsministerium fördert regionale Wasserstoffkonzepte
Neun unterschiedliche Regionen sollen ein Konzept entwickeln, um die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für die Anwendung in der Mobilität zum Einsatz zu bringen.
 
Das Bundesverkehrsministerium sieht Wasserstoff als möglichen Kraftstoff der Zukunft und fördert im Projekt „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ die Entwicklung regionaler Wasserstoffkonzepte.

Für das Teilprojekt „HyStarter“ wurden jetzt neun Regionen ausgewählt:
 
  • Kiel und Region,
  • Rügen-Stralsund,
  • der Landkreis Schaumburg,
  • die Lausitz,
  • Weimar und das Weimarer Land,
  • der Landkreis Marburg-Biedenkopf,
  • Neustadt an der Waldnaab,
  • Reutlingen und
  • das Ostallgäu.

Sie sollen Wasserstoffkonzepte entwickeln und Netzwerke zur Umsetzung aufbauen. Die Aktivitäten werden aus Mitteln des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert. Der Wert der Beratungsleistung pro Region liegt nach Auskunft des Ministeriums bei durchschnittlich rund 200 000 Euro.

Begleitet wird die Konzeptentwicklung von einem Beraterkonsortium, dem neben der Becker Büttner Held Consulting AG (BBHC) die Unternehmen Spilett, Choice, EE Engineers und das Reiner-Lemoine-Institut angehören.

„Wir wollen lieber heute als morgen klimafreundlich unterwegs sein. Wasserstoff-Mobilität erfüllt genau das“, erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. „Nur mit diesen Vorbildregionen schaffen wir, dass bald bundesweit grüner Wasserstoff im Tank ist.“

Die regionale Wasserstoff-Produktion mit Strom aus erneuerbaren Energien stehe im Zentrum der Konzepte, so das Ministerium. Es gehe aber auch um langfristige Nutzung von grünem Wasserstoff, um Speicherung, Logistik und Wasserstoff-Anwendungen vor Ort mit dem Schwerpunkt Verkehr. Bundesweit hatten sich 85 Kommunen und Regionen beworben.

Neben HyStarter sieht das Förderprogramm HyLand auch noch die Teilprojekte HyExperts und HyPerformer vor. Bei HyExperts sind Regionen angesprochen, die bereits Projekte planen, für deren Realisierung aber noch konzeptionelle Beratung brauchen. Für fünf HyExperts wird nach Angaben des Ministeriums ein Fördervolumen von je 300 000 Euro zur eigenständigen Verwendung zur Verfügung stehen.

HyPerformer wendet sich an Regionen, die Feinkonzepte zum Einsatz der Wasserstofftechnologie entwickelt haben und einen Rollout der Technologie anstreben. Eine Bewerbung für diese beiden Teilprojekte ist bis 30. September möglich. Gefördert werden soll ein HyPerformer, um konkrete Beschaffungsmaßnahmen (zum Beispiel Fahrzeuge, Infrastruktur, Anlagen) in Höhe von bis zu 20 Mio. Euro durchführen zu können.
 

Peter Focht
Redakteur
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Dienstag, 10.09.2019, 16:10 Uhr

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