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Enerige & Management > Emissionshandel - Niederlande setzen CO2-Mindestpreis fest
Bild: frenta / Fotolia
EMISSIONSHANDEL:
Niederlande setzen CO2-Mindestpreis fest
Zum 1. Januar 2020 soll in den Niederlanden eine Untergrenze für die CO2-Preise gelten. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde jetzt ins Parlament eingebracht.
 
Der von den Ministerien für Finanzen und Wirtschaft vorgelegte Gesetzentwurf sieht eine Kopplung des geplanten CO2-Mindestpreises mit dem EU-Emissionshandel (EU-ETS) vor, der für Kraftwerksbetreiber und energieintensive Unternehmen gelten soll.

Sobald der Preis für Emissionsrechte im EU-ETS die festgelegte Preisuntergrenze unterschreitet, soll er nach den Regierungsplänen ab 2020 zunächst auf 12,30 Euro/t festgelegt werden. Bis 2030 soll diese Preisuntergrenze kontinuierlich auf dann 31,90 Euro/t ansteigen.

Mit dieser Preisuntergrenze soll den Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit für Investitionen in eine nachhaltigere Energieerzeugung gegeben werden. In den Niederlanden werden den Angaben zufolge rund 135 Unternehmen von dem CO2-Mindestpreis betroffen sein. Die Regierung geht allerdings davon aus, dass die CO2-Preise im EU-ETS weiter anziehen werden und wohl nicht unter die nun festgelegte Mindestpreisgrenze fallen werden.

Parallel zur Einführung eines CO2-Mindestpreises arbeitet die Regierung in Den Haag auch an einer allgemeinen CO2-Steuer, die dann auch für andere bislang nicht vom EU-ETS erfassten Sektoren wirken soll.
 

Kai Eckert
Redakteur
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Freitag, 07.06.2019, 15:20 Uhr

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