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Bild: Fotolia.com, Gernot Krautberger
ÖSTERREICH:
Keine neuen Ölheizungen mehr in Niederösterreich
Zum 1. Januar ist in Niederösterreich ein Verbot von Ölheizungen für Neubauten in Kraft getreten.
 
Seit Jahresbeginn ist es im österreichischen Bundesland Niederösterreich untersagt, ölbetriebene Gebäudeheizungen in Neubauten zu installieren. Das Land ist damit die bislang einzige Region Österreichs, in der eine entsprechende Rechtsprechung gilt.

Wie das Amt der niederösterreichischen Landesregierung mitteilt, wurde gleichzeitig ein Programm gestartet, das Bewohnern 5 000 Euro Zuschuss garantiert, wenn sie eine bestehende Ölheizung gegen „klimafreundliche Heizsysteme“ austauschen.
Insgesamt werden derzeit 15 % der Haushalte in Niederösterreich, dem flächenmäßig größten der neun Bundesländer, mit Öl beheizt, so die Landesregierung.

Österreichweit gebe es rund 700 000 solcher Anlagen, erklärte Bundesnachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) in einer Stellungnahme. Nach Branchenangaben ging der Anteil der Ölheizungen in den letzten Jahren jedoch stetig zurück, so dass Öl nur noch auf Platz vier der Brennstofftechnologien steht.

Neben Niederösterreich hat beispielsweise Dänemark schon 2013 ein nationales Verbot neuer Ölkessel verfügt. In Deutschland gibt es ebenfalls eine Diskussion über einen solchen Schritt, ein Inkrafttreten ist jedoch derzeit mittelfristig nicht in Aussicht.
 

Jonas Rosenberger
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Freitag, 04.01.2019, 10:56 Uhr

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