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Enerige & Management > Wasserstoff - Bayern und Niedersachsen vereinbaren Zusammenarbeit
Bild: science photo / Shutterstock.com
WASSERSTOFF:
Bayern und Niedersachsen vereinbaren Zusammenarbeit
Bayern und Niedersachsen wollen gemeinsam die Wasserstofftechnologie in der Energie- und Mobilitätsbranche voranbringen. 
 
Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und der niedersächsische Energiestaatssekretär Frank Doods (SPD) haben dazu eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Anwendung von Wasserstofftechnologien in Deutschland vereinbart.

Am Rande einer Wasserstoff-Fachtagung am Zentrum "Wasserstoff.Bayern" (H2.B) in Nürnberg kamen Aiwanger und Doods überein, die jeweiligen Stärken beider Länder herauszuarbeiten und die Strategien abzugleichen.
 
„Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Wasserstofftechnologien schnellstmöglich in die breite Anwendung zu bringen“, sagte Aiwanger laut einer Mitteilung seines Ministeriums. Beide Länder hätten eine starke Fahrzeugindustrie. Das Windkraftland Niedersachsen werde seine Stärken als Produzent grünen Wasserstoffs entwickeln, Bayern verfüge über Technologien im Bereich Wasserstofflogistik, die in Zukunft sehr wichtig würden.
 
Energie-Staatssekretär Doods zeigt sich überzeugt: „Bei dem von Bayern und Niedersachsen mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufenen Energieministertreffen wird der Ausbau der H2-Technologie bei der nächsten Sitzung am 3. Dezember 2019 in Berlin ebenfalls eine große Rolle spielen.“
 
Bayern und Niedersachsen seien in diesem Zusammenhang auch offen für eine vertiefte Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien der weiteren 14 Landesregierungen.
 

Peter Koller
Redakteur
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Freitag, 18.10.2019, 14:06 Uhr

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