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Enerige & Management > Statistik - VIK-Index rückläufig
Bild: Shutterstock, ESB Professional
STATISTIK:
VIK-Index rückläufig
Im Handelsmonat Februar sind die Werte der beiden VIK-Indizes für Strom gegenüber dem Vormonat doch deutlich gefallen.
 
Der Industrieverband VIK hat seine beiden monatlichen Preisindizes für Strom veröffentlicht. Der VIK-Basisindex wurde bei 157 Punkten ermittelt, im Januar waren es noch 163,28 Punkte (-3,85 %). Der ermittelte VIK-Endpreisindex liegt nun bei 291,18 Punkten. Er sank damit um 5,57 Punkte (-1,88 %). Basismonat mit 100 Punkten ist jeweils der Januar 2002.

Der VIK-Basisindex setzt sich aus ausgewählten Strompreisen der European Energy Exchange (EEX) und den Netznutzungsentgelten sechs großer deutscher Netzbetreiber zusammen. Der VIK-Endpreisindex beinhaltet laut Verband zusätzlich zu den Preiskomponenten des VIK-Basisindex noch von (den meisten) Industrieunternehmen zu zahlende gesetzliche Steuern, Abgaben und Umlagen.

Als Grund für den Rückgang der beiden Indizes nannte der VIK fallende Commoditypreise. Die hohe Einspeisung aus erneuerbaren Energien vor allem durch mehrere Orkantiefs sorgte im abgelaufenen Monat für günstige Strompreis an den Spotmarktbörsen. Einen Einfluss auf den Index hatte auch die durch das Coronavirus ausgelöste Wirtschaftsdrosselung. Der Rückgang der Nachfrage wirkte sich „auf die Commodity- und Strompreise preisdämpfend aus.“
 
Die beiden Indizes bewegten sich nach unten. Zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken
Quelle: VIK

 
 

Stefan Sagmeister
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Dienstag, 17.03.2020, 16:24 Uhr

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