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Enerige & Management > Regenerative - EEG-Konto geht mit Plus in den Herbst
Quelle: Shutterstock/PopTika
REGENERATIVE:
EEG-Konto geht mit Plus in den Herbst
Nach zwei Monaten mit einem negativen Saldo übersteigen die Einnahmen wieder die Ausgaben auf dem EEG-Konto.
 
Dank Mittelzuschüssen Anfang des Jahres aus dem Bundeshaushalt von rund 5,1 Mrd. Euro wurde ein Fehlbetrag von 4,4 Mrd. Euro auf dem EEG-Konto ausgeglichen. Damit stand Anfang 2021 ein leichtes Plus von 1,25 Mrd. Euro als Kontostand auf dem EEG-Konto-Zettel, den die vier Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW monatlich als Pflichtmeldung veröffentlichen.

Nachdem im Juni und Juli saisonal bedingt die Ausgaben um mehr als 550 Mio. Euro höher waren als die Ausgaben, drehte sich der Saldo im August wieder ins Plus. Im August flossen 2,14 Mrd. Euro aufs EEG-Konto, rund 1,93 Mrd. Euro wurden ausgeschüttet. Damit liegt der aktuelle Kontostand bei aktuell 4,73 Mrd. Euro. Ohne die Finanzspritze vom Bund läge der Kontostand jedoch noch im Minus. 

Über die EEG-Umlage wird die Differenz zwischen den garantierten Vergütungen für die Erneuerbaren-Erzeuger und den an der Strombörse erzielten Erlösen für den Strom ausgeglichen. Durch den coronabedingten Verfall der Börsenstrompreise sowie den Rückgang des Stromverbrauchs war das Minus 2020 besonders hoch ausgefallen.

In diesem Jahr beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten des nach dem EEG vergüteten Stroms (EEG-Umlage) 6,5 Cent/kWh. Im Jahr 2020 lag die Umlage bei 6,756 Ct/kWh. Den Höchststand hatte die EEG-Umlage im Jahr 2017 mit 6,880 Ct/kWh.

 
 

Heidi Roider
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