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Enerige & Management > Wärmenetz - Erste Erkenntnisse zur Brandursache im Gaskraftwerk Nürnberg
Bild: Shutterstock, Suwin
WÄRMENETZ:
Erste Erkenntnisse zur Brandursache im Gaskraftwerk Nürnberg
Für den Brand in dem Nürnberger Großkraftwerk ist nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt verantwortlich.
 
(dpa) − Brandermittler haben inzwischen auf dem Kraftwerksgelände nach Spuren suchen können. Obwohl die Untersuchungen laut Polizeibehörde noch andauern, wurde nun bekannt, dass ein technischer Defekt die Ursache für den Brand in dem Nürnberger Gaskraftwerk ist. Die Stadt hob den am 9. Februar ausgerufenen Katastrophenfall nun wieder auf, auch die Corona-Kontaktbeschränkungen gelten wieder ausnahmslos. 

Das Feuer war den Ermittlungen zufolge am späten Nachmittag des 8. Februars im unteren Kesselhaus des Blocks 1 des Kraftwerks ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich von dort bis in eine Höhe von 80 Metern aus. Die Schäden sind nach Angaben des Betreibers Uniper so groß, dass noch nicht absehbar ist, wann das Kraftwerk wieder Fernwärme liefern kann. "Da hat ein Brand mit sehr hohen Temperaturen gewütet", sagte ein Sprecher.

Block 2 wieder in Betrieb

Block 2 des Kraftwerks konnte Uniper in der Nacht zum 11.  Februar wieder in Betrieb nehmen. Allerdings erzeugt dieser ausschließlich Strom, Fernwärme kann nur Block 1 liefern. 

Der Energieversorger N-Ergie versucht deshalb, die Lücke in der Fernwärmeversorgung mit mobilen Heizstationen von den Stadtwerken München (SWM) abzufangen. Die ersten davon trafen am 10. Februar ein und konnten im Laufe des Tages installiert werden. Trotz zweistelliger Minusgrade draußen habe in der Nacht die Temperatur in den betroffenen Haushalten bei mindestens 15 Grad gelegen, teilte die Stadt mit. 

Am 11. Februar sollten sechs weitere Heizstationen an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Ab dem 11. Februar soll es nach Angaben der Stadt nicht mehr nötig sein, die Heizungen in einzelnen Wohnblocks vorübergehend zu drosseln. In den nächsten Tagen erwartet N-Ergie ein riesiges Heizmodul aus Nordrhein-Westfallen, das direkt am Kraftwerk aufgestellt werden soll.
 

dpa
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Montag, 01.03.2021, 09:10 Uhr

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