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Bild: Jonas Rosenberger / E&M
PHOTOVOLTAIK:
Fördersätze bei Solaranlagen sinken wieder schneller
Mit dem Zubau im Dezember klettert die neu installierte PV-Leistung für das Jahr 2018 insgesamt auf rund 2 940 MW. Die Bundesnetzagentur hat die Degression entsprechend angepasst.
 
Mit einem Zubau von insgesamt 2 940 MW ist im vergangenen Jahr das politisch angestrebte Ziel erstmals seit 2013 wieder erreicht worden. Der gesetzlich festgelegte Zubaukorridor der Bundesregierung für neue Solaranlagen liegt zwischen 2 400 und 2 600 MW. Der Gesamtzubau neuer PV-Anlagen betrug im Jahr 2017 rund 1 760 MW und im Jahr 2016 lediglich 1 400 MW.

Nach den aktuellen Meldezahlen der Bundesnetzagentur sind im Dezember 2018 nochmals knapp 376,57 MW bundesweit hinzugekommen. In diesem Zubauwert enthalten sind 156,33 MW PV-Freiflächenanlagen. Damit ist zum Stichtag 31. Dezember 2018 insgesamt 45 929 MW gemeldete Solarleistung in Deutschland am Netz gewesen.

Nachdem der Zubau im vergangenen Jahr nun sogar leicht über dem Korridor liegt, musste die Bundesnetzagentur auch die Degression entsprechend anpassen. Wie die Behörde auf ihrer Homepage mitteilt, beträgt die Absenkung nun 1,4 % statt der ursprünglich angegebenen 1 %. Damit sinken die Fördersätze etwas stärker. Die korrigierte Tabelle „Anzulegende Werte für Solaranlagen“ stammt vom 4. Februar.

Demnach sinken die Fördersätze via Marktprämienmodell etwa bei Anlagen bis 750 kW von 1. Januar bis 1. April von 10,36 Ct/kWh auf 8,90 Ct/kWh. Die Vergütungssätze bei der festen Einspeisevergütung sinken ebenfalls – bei Anlagen bis 100 kW beispielsweise von 9,96 auf 8,50 Ct/kWh ab dem 1. April an.

Die Zahlen bei den PV-Mieterstromanlagen sind nach wie vor sehr ernüchternd: Zum Stichtag 1. Januar 2019 waren 6 837 kW installierte Leistung gemeldet beziehungsweise 357 Anlagen. Die Anlagen liegen zwischen 5 und 90 kW installierter Leistung. Die Liste wird seit dem Sommer 2017 geführt.
 

Heidi Roider
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Mittwoch, 06.02.2019, 10:35 Uhr

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