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Enerige & Management > Wärmenetz - Stadtwerke München bauen Fernwärme weiter aus
Bild: Stadtwerke Muenchen, Stefan Obermeier
WÄRMENETZ:
Stadtwerke München bauen Fernwärme weiter aus
Die Stadtwerke München und die Gemeinde Putzbrunn im Osten Münchens wollen eine gemeinsame Wärmeversorgung aufbauen.
 
Für das Wärmeprojekt über die Gemeindegrenzen hinweg, wurde nun ein entsprechender Vertrag unterzeichnete, teilten die Stadtwerke München (SWM) am 26. Februar mit. Damit soll die Fernwärme in Putzbrunn ausgebaut werden. "Ich freue mich, dass wir in unserer Gemeinde ein Fernwärmenetz aufbauen können, das den Bürgerinnen und Bürgern CO2-neutrale Wärme vor allem auf Basis Geothermie liefern wird“, teilte Putzbrunns Bürgermeister Edwin Klostermeier (SPD) mit.

Klostermeier geht aber davon aus, dass der Ausbau eine Herausforderung wird, "nicht zuletzt wegen der notwendigen hohen Investitionen für die Wärmeauskopplung, den Netzbau und den Gebäudeanschluss". Deshalb sei es ein "wirtschaftlicher Glücksfall, dass wir große Gebäude der Gemeinde sowie der katholischen Jugendfürsorge kombinieren konnten.“

Die SWM wollen die Fernwärme möglichst bis 2035 mit erneuerbaren Energien erzeugen, überwiegend mittels Geothermie. Vier der Anlagen befinden sich im südlichen Umland und sollen in den kommenden Jahren mit dem Münchner Fernwärmenetz verbunden werden: die Bioenergie Taufkirchen, das Geothermieheizkraftwerk in Sauerlach sowie die beiden Geothermiekraftwerke Dürrnhaar und Kirchstockach.

Zudem betreiben die SWM ein 43 Kilometer langes Fernwärmenetz in Teilen von Taufkirchen, Ottobrunn und Neubiberg sowie ein rund zwölf Kilometer langes Fernwärmenetz in Ottobrunn. Die SWM wollen auch künftig Gemeinden entlang der Wärmetrasse nach München einen Anschluss an die Geothermie ermöglichen, wenn es wirtschaftlich ist.
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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