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ELEKTROFAHRZEUGE:
Schnellladen in Augsburg
Mit der nun 100. Schnellladestation für Elektroautos an deutschen Autobahnen in Augsburg ist ein Viertel des Ausbauziels des E-Tankstellenprogramms des Bundes geschafft.
 
Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur gilt als ein Schlüssel für den Durchbruch des Elektroantriebs. „Nur so erreichen wir unser Ziel von mehr Mobilität bei weniger Emissionen“, erklärte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am 30. Januar anlässlich der Inbetriebnahme einer weiteren Schnellladesäule auf der Autobahnraststätte Augsburg-Ost.

Dobrindt hatte 2015 verkündet, dass bis 2017 ein öffentlich finanziertes Netz von mehr als 400 Schnellladestationen entlang deutscher Autobahnen aufgebaut werden soll. Alle bewirtschafteten Raststationen sollen dafür mit Ladesäulen ausgerüstet werden. Ziel müsse es sein, dass auf Autobahnen niemand mehr darüber nachzudenken brauche, wo die nächste Ladesäule stehe, so das Ministerium.

Das E-Tankstellenprogramm ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Bundesregierung die Elektromobilität fördert. Dazu zählt das Förderprogramm „Elektromobilität vor Ort“, mit rund 30 Mio. Euro pro Jahr für die Kommunen und das vorgesehene, ab er noch nicht gestartete 300-Mio.-Euro-Förderprogramm für ein bundesweites Netz mit 5 000 Schnell- und 10 000 Normalladesäulen bis 2020. Parallel zur Ladestation in Augsburg gingen laut Ministerium zwölf weitere öffentlich geförderte Schnellladestationen ans Netz.

Das Geschäft mit Stromtankstellen scheint zudem langsam auch kommerziell interessant zu werden. Wie die Zeitung Financial Times berichtet, will der Tankstellenkonzern Shell in diesem Jahr in den Niederlanden und Großbritannien damit beginnen, seine Stationen mit Ladesäulen für Elektroautos auszurüsten.
 

Peter Focht
Redakteur
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Montag, 30.01.2017, 17:00 Uhr

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