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Bild: Jonas Rosenberger / E&M
ELEKTROFAHRZEUGE:
Ladepark bindet Photovoltaik und Batteriespeicher ein
Eine Schnellladeinfrastruktur kombiniert der Energieversorger Innogy in einem Duisburger Ladepark mit regenerativer Energieerzeugung und hoher Netzverträglichkeit.
 
Vor allem in dicht besiedelten Metropolregionen fehlt den Besitzern von Elektroautos oft ein fester Stellplatz mit Lademöglichkeit. Lösungen für dieses Problem will Innogy in ihrem Projekt „Elektromobilität in Metropolen – Schnelles Laden für den urbanen Alltag“ entwickeln. Einen Ansatz hat das Unternehmen gemeinsamen mit den Stadtwerken Duisburg in Form des bundesweit ersten Ladeparks nun vorgestellt. 

Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen A42 und A59 und kombiniert vier Gleichstrom-Schnellladestationen mit je 150 kW Leistung sowie eine Batteriestation mit 210 kWh Kapazität über ein intelligentes Energiemanagement.

 
Der Ladepark im Norden von Duisburg
Foto: Innogy


Einen Teil der benötigten Energie liefert ein 180 qm großes Solardach direkt vor Ort. Die dort erzeugten 26 000 kWh Ökostrom pro Jahr entsprechen einer Fahrleistung von rund 200 000 Kilometern. Durch die Zwischenspeicherung von Energie in der Batteriestation wird die Netzbelastung minimiert. 

„Die Fahrzeuge werden an den Schnellladesäulen in der Regel innerhalb 20 Minuten geladen. Die hier entstandene Anlage in Kombination aus regenerativer Energieerzeugung mit hochwertigen Schnellladesäulen und Batteriespeicher ist einmalig und ein Vorzeigeprojekt im Bereich Elektromobilität“, sagt Norbert Verweyen, CTO E-Mobility bei Innogy. 

Das Projekt, das seinen Pilotbetrieb aufgenommen hat, wird wissenschaftlich begleitet. So sollen Erkenntnisse gewonnen werden, um das Konzept auch an andere Standorten umzusetzen.







 
 

Peter Koller
Redakteur
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Montag, 08.10.2018, 10:55 Uhr

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