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Bild: Fotolia.com, Sergey Nivens
CONTRACTING:
Vattenfall setzt auf mehr dezentrale Energielösungen
Der Energieversorger Vattenfall bündelt sein dezentrales Geschäft für Business-Kunden in einer neuen internationalen Geschäftseinheit.
 
Das Unternehmen möchte nach eigenen Angaben mit der neuen Struktur sein Geschäft für dezentrale Energielösungen für die Immobilienbranche weiter ausbauen. Dazu will man den Wachstumskurs in Deutschland fortsetzen und auch in Großbritannien, den Niederlanden und in Schweden ein führender Anbieter von dezentralen Energielösungen werden. Um das Wachstum zu beschleunigen, bündelt Vattenfall ihre Aktivitäten in der neuen Geschäftseinheit Deutsche Energy Solutions, die Immobiliengesellschaften, Hausverwalter, Projektentwickler, Bauträger sowie deren Kunden bei der Realisierung dezentraler Energieanlagen unterstützt.

Zum Dienstleistungsangebot gehören auch das elektrische Laden von Fahrzeugen und Mieterstromkonzepte. Die Vattenfall-Tochter hat bereits in Berlin und Hamburg über 350 dezentrale Energieerzeugungsanlagen in Betrieb genommen. Künftig will das Unternehmen auch verstärkt in München tätig werden.
 
Neue Geschäftsführung im Amt
 
Geschäftsführer von Vattenfall Energy Solutions sind jetzt Christian Feuerherd und Michael Seidler. Der bisherige Geschäftsführer Hanno Balzer, der seit 1997 im Unternehmen war, verlässt Vattenfall und wechselt als Geschäftsführer zum Speicherspezialisten Lumenion.
 
Feuerherd ist bereits seit November 2016 als Geschäftsführer bei der Vattenfall Tochter tätig. Zuvor sammelte er Erfahrungen bei der New-Energy-Gruppe des Konzerns aber auch beim Fernwärmegeschäft in Berlin und Hamburg.
 
Seidler ist neu in der Geschäftsführung. Er verantwortet dort den Bereich Digitale Lösungen für die Immobilienwirtschaft, der seit Kurzem eine vollständig digitale Lösung für die Heizkostenabrechnung anbietet. Zuvor war Seidler beim Energiedienstleister Ista.
 
 
 

Armin Müller
Redakteur
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Freitag, 29.03.2019, 13:18 Uhr

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