• Strom leichter, CO2 knapp behauptet, Erdgas uneinheitlich
  • "Nur 20 Prozent mehr Windräder nötig"
  • Nachbesserungen bei Förderung für effiziente Wärmenetze nötig
  • PV-Hersteller Meyer Burger warnt vor China-Kooperation
  • Absehbares Ende der Verbrenner mit Stern
  • Stadtwerke Bayreuth schließen 2020 mit Defizit ab
  • Pläne für Wasserstoffproduktion auf See werden konkreter
  • Erneuerbare Energie in Kelheim unter ständiger Beobachtung
  • Stadtwerke Pforzheim stellen neue Produktwelt vor
  • Sechs Konzepte für Großforschungszentren in engerer Auswahl
Enerige & Management > Contracting - Optimierung der CO2-Bilanz
Bild: Energiespar-Contracting Kroschenbroich 2021 Bild Spie
CONTRACTING:
Optimierung der CO2-Bilanz
Die nordrhein-westfälischen Stadt Korschenbroich lässt einen Teil ihrer öffentlichen Gebäude von einem Contractor sanieren und spart so Energie und CO2-Emissionen ein.
 
Der Vertrag über ein Energiesparcontracting zwischen dem Energiedienstleisters Spie und der Stadt läuft über 15 Jahre. Energetisch saniert werden das städtische Schwimmbad sowie die Feuer- und Rettungswache der Stadt. Dank der verbesserten Energienutzung will man nach den Kalkulationen rund 420 t CO2 pro Jahr einsparen.

Begonnen hat man mit der Sanierung des städtischen Hallenbades, dessen Bestand nach Angaben von Michael Deprez, Leiter des Amtes Gebäudemanagement und Umwelt der Stadt Korschenbroich, nach der Modernisierung langfristig gesichert ist. Unter anderem hat man die Lüftungsanlagen erneuert und eine Wärmerückgewinnung eingebaut. Dieser Bereich war wichtig, weil über 80 % der Wärme und 40 % des Stroms von den Lüftungsanlagen verbraucht werden. Zusätzlich hat der Contractor elektrische Anlagen, Decken, Fliesen und die Beleuchtung ausgebessert und erneuert.

Auf der Feuer- und Rettungswache der Stadt installierte Spie nach seinen Angaben eine 210 m2 große Fotovoltaik-Anlage. Sie soll in den Sommermonaten die Hälfte des Strombedarfs der Gebäude decken. Außerdem hat man einen alten Warmwasserspeicher durch eine neue Warmwasseraufbereitung mit Durchflussprinzip ersetzt. Diese Maßnahmen sollen mehr als 7.000 Euro jährliche Energiekosten einsparen und 20 t CO2 vermeiden.
 

Armin Müller
Redakteur
+49 (0) 8152 9311 44
eMail
facebook
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 08.02.2021, 13:52 Uhr

Mehr zum Thema