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Bild: Bundesnetzagentur
REGENERATIVE:
Rahmen für Ausschreibung von Offshore-Windkraft
Die Bundesnetzagentur hat Ende Januar die Eckdaten für die erste Ausschreibung für Offshore-Windparks veröffentlicht.
 
Die erste Ausschreibung nach dem neuen Windenergie-auf-See-Gesetz umfasst ein Volumen von 1 550 MW und startet am 1. April 2017. Wie die Bonner Behörde am 30. Januar mitteilte, gilt die Auktion für Vorhaben in Nord- und Ostsee, die nach dem 31. Dezember 2020 in Betrieb gehen sollen. An der Ausschreibung können alle Offshore-Windparks teilnehmen, die vor August 2016 genehmigt worden sind oder einen fortgeschrittenen Genehmigungsstand aufwiesen.

Der Höchstwert für die Vergütung von Strom aus Windenergieanlagen auf See beträgt 12 Ct/kWh. Bezuschlagt werden Projekte mit den niedrigsten Gebotswerten. Die Netzanbindungskapazitäten für die Offshore-Windparks ergeben sich u. a. aus dem Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 der Bundesnetzagentur. Branchenexperten rechnen mit einem Zuschlagspreis von deutlich unter 10 Ct/kWh. Bei den jüngsten Ausschreibungsschreibungsrunden in Dänemark und den Niederlanden gab es zuletzt den Zuschlag für knapp 5 Ct/KWh und 6,5 Ct/kWh. Allerdings unterscheiden sich in beiden Ländern die Rahmenbedingungen vom deutschen Ausschreibungsdesign. So müssen in Deutschland die Investoren beispielsweise auch die Kosten für das parkinterne Umspannwerk tragen.

Die Gebote für die Ausschreibung müssen bis zum 3. April bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden. Die zweite Ausschreibung für Offshore-Windenergieanlagen startet am 1. April 2018. Das Ausschreibungsvolumen beträgt dann ebenfalls 1 550 MW. Insgesamt umfasst das Ausschreibungsvolumen somit 3 100 MW, wovon mindestens 500 MW auf Offshore-Windparks in der Ostsee entfallen sollen.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Montag, 30.01.2017, 14:55 Uhr

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