• Leichte Abgaben auf hohem Niveau
  • Prozess um Säure-Attentat: "Ein ganz fürchterlicher Vorgang"
  • Politik und Unternehmen begrüßen Gas-Alarmstufe
  • Eon will Hauptstadtregion mit nachhaltigen Konzepten versorgen
  • Bundesregierung erläutert Smart-City-Politik
  • Im Ländle müssen die Sektoren jetzt beim CO2-Sparen liefern
  • Chemnitz spielt Erhalt seines Braunkohle-Kraftwerks durch
  • Großauftrag für Siemens Gamesa
  • Studie warnt vor Lithium-Engpass bei der Verkehrswende
  • Norwegen will EU mehr Öl und Gas liefern
SPD-CHEFIN:
Für Windenergieausbau Abstandsregel ändern
SPD-Chefin Saskia Esken hat sich dafür ausgesprochen, für stärkeren Ökostromausbau die Abstandsregeln für Windräder zu ändern.
 
"Gerade bei der Abstandsregel müsste man nochmal ran", sagte sie am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin". Die vorgeschriebene Entfernung von Windrädern zu Wohnhäusern "müsste verringert werden, damit wir auch besser planen können". Doch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist dagegen. "Ich glaube, dass es wenig Sinn macht, hektisch ständig Gesetze zu verändern", sagte der CDU-Politiker in derselben Sendung. Er verwies darauf, dass die auf Bundesebene vereinbarten 1.000 Meter zwischen Windenergieanlagen und Wohngebäuden "von den allermeisten Ländern nicht angewandt" werden - dies war ihnen vom Bund freigestellt worden. "Insofern sollten wir uns darauf konzentrieren, dass die Genehmigungsverfahren schneller werden", sagte Altmaier. Er bekräftigte den Vorschlag, den CO2-Preis zu erhöhen und mit den Einnahmen die EEG-Umlage abzuschaffen, damit der Strompreis im Gegenzug sinkt.
 

Marie-Therese Pfefferkorn
© 2022 Energie & Management GmbH
Samstag, 08.05.2021, 13:52 Uhr

Mehr zum Thema