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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Förderung von E-Dienstwagen wird verbessert
Bild: Jonas Rosenberger
ELEKTROFAHRZEUGE:
Förderung von E-Dienstwagen wird verbessert
Der Finanzausschuss des Bundestags hat für weitere Förderungen für die Elektromobilität gestimmt. Unter anderem sollen E-Dienstwagen weiterhin Steuervorteile erhalten.
 
Die private Nutzung von elektrisch angetriebenen Dienstwagen soll künftig länger als bisher gefördert werden. Zudem wird es weitere steuerliche Förderungen der E-Mobilität und Verbesserungen für Arbeitnehmer sowie weitere Änderungen im Steuerrecht geben, heißt es in einer Mitteilung des Bundestags. In seiner Sitzung am 6. November habe der Finanzausschuss einem entsprechenden von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf mehrheitlich zugestimmt.

Wird ein Dienstwagen privat genutzt, wird dieser Vorteil grundsätzlich mit einem Prozent des inländischen Listenpreises versteuert. Für Dienstwagen mit Elektro- und Hybridantrieb wurde diese Versteuerung vergangenes Jahr auf ein Prozent des halben Listenpreises pro Monat halbiert. Die Regelung soll nun nicht wie bisher vorgesehen 2021 auslaufen, sondern erst 2030.

Zugleich werde die Mindestreichweite der geförderten Hybridfahrzeuge angehoben, schreibt das Pressereferat des Bundestags. Und für die Anschaffung neuer rein elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge werde eine Sonderabschreibung eingeführt. Weitere Verbesserungen betreffen die Nutzung von Ladevorrichtungen beim Arbeitgeber, Dienstfahrräder und Lastenfahrräder.

Ziel: Mehr gebrauchte E-Autos

Eines der Ziele der Maßnahmen ist es, mehr E-Fahrzeuge in den Gebrauchtwagenmarkt zu bekommen. Das gehe am besten über Fahrzeugflotten, erklärte die CDU/CSU-Fraktion, die neben der SPD für den Gesetzentwurf stimmte. Die SPD-Fraktion betonte unterdessen eine Technologieoffenheit der Mobilitätsförderung, die auch Wasserstofffahrzeuge einbinde.

Abgelehnt wurde der Entwurf von der FDP und der AfD. Letztere führten an, dass Dieselfahrzeuge ökologischer als bestimmte Hybridfahrzeuge seien, die mit dem Gesetz gefördert würden. Zudem gebe es keine Förderung synthetischer Kraftstoffe. Die FDP widersprach der SPD in Sachen Technologieoffenheit: Die einseitige Förderung von Elektroautos sei ökologisch und ökonomisch fragwürdig. Die Linken-Fraktionen sowie die der Grünen enthielten sich bei der Abstimmung im Finanzausschuss.
 

Jonas Rosenberger
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