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Energie & Management > Regenerative - PPA soll Emissionen bei Zementherstellung senken
Quelle: Fotolia / K-U Haessler
Regenerative

PPA soll Emissionen bei Zementherstellung senken

Der Energiekonzern Statkraft und der Zementhersteller Optera haben ein PPA über die Lieferung von Grünstrom aus Onshore-Wind- und Solarenergie geschlossen.
Statkraft will über die bereits 2021 vereinbarte Menge hinaus zusätzliche 300 Mio. kWh Strom aus erneuerbaren Quellen an die Optera-Werke in Karsdorf (Sachsen-Anhalt) und Wössingen (Baden-Württemberg) liefern: Von April 2022 bis Juni 2023 sollen 15 Mio. kWh Windstrom und von Juli 2023 bis Dezember 2032 jährlich rund 30 Mio. kWh Solarstrom bereitgestellt werden.

"Nachdem wir den ersten Windstrom-PPA bereits Ende 2021 geschlossen haben, ist Optera mit dem Wunsch an uns herangetreten, kurzfristig weitere Grünstrommengen für einen langfristigen Zeitraum zu erhalten. Dank unseres diversifizierten Portfolios können wir Stromlieferungen aus kurzfristig verfügbaren Windkraftanlagen mit langfristigen Stromlieferungen aus neuen Solaranlagen kombinieren", erklärte Patrick Koch, Head of Origination für Statkraft in Deutschland. Optera erhalte so genau das PPA-Konzept, das seinen Anforderungen entspreche.

"Das zweite PPA ist ein weiterer Schritt, unseren Fahrplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen einzuhalten. Initiativen wie diese tragen dazu bei, die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen", betonte Danilo Buscaglia, Vorsitzender der Geschäftsführung von Optera.

Statkraft und der Zementhersteller hatten im Dezember vergangenen Jahres den Abschluss eines Grünstrom-PPA mit einer Laufzeit von vier Jahren und einer Gesamtliefermenge von 120 Mio. kWh Windstrom vereinbart. Mit den zusätzlichen jährlich 30 Mio. kWh Grünstrom will Optera bis zu 20 % des Jahresstrombedarfs der Zementwerke decken können.

Der Windstrom wird nach Angaben der Unternehmen in Windparks erzeugt, die keine EEG-Förderung mehr erhalten. Das PPA ermögliche damit den wirtschaftlichen Weiterbetrieb dieser ausgeförderten Windanlagen. Der Solarstrom kommt aus Statkrafts Solar-Portfolio.

Mittwoch, 20.04.2022, 11:20 Uhr
Gnter Drewnitzky
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Quelle: Fotolia / K-U Haessler
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PPA soll Emissionen bei Zementherstellung senken
Der Energiekonzern Statkraft und der Zementhersteller Optera haben ein PPA über die Lieferung von Grünstrom aus Onshore-Wind- und Solarenergie geschlossen.
Statkraft will über die bereits 2021 vereinbarte Menge hinaus zusätzliche 300 Mio. kWh Strom aus erneuerbaren Quellen an die Optera-Werke in Karsdorf (Sachsen-Anhalt) und Wössingen (Baden-Württemberg) liefern: Von April 2022 bis Juni 2023 sollen 15 Mio. kWh Windstrom und von Juli 2023 bis Dezember 2032 jährlich rund 30 Mio. kWh Solarstrom bereitgestellt werden.

"Nachdem wir den ersten Windstrom-PPA bereits Ende 2021 geschlossen haben, ist Optera mit dem Wunsch an uns herangetreten, kurzfristig weitere Grünstrommengen für einen langfristigen Zeitraum zu erhalten. Dank unseres diversifizierten Portfolios können wir Stromlieferungen aus kurzfristig verfügbaren Windkraftanlagen mit langfristigen Stromlieferungen aus neuen Solaranlagen kombinieren", erklärte Patrick Koch, Head of Origination für Statkraft in Deutschland. Optera erhalte so genau das PPA-Konzept, das seinen Anforderungen entspreche.

"Das zweite PPA ist ein weiterer Schritt, unseren Fahrplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen einzuhalten. Initiativen wie diese tragen dazu bei, die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen", betonte Danilo Buscaglia, Vorsitzender der Geschäftsführung von Optera.

Statkraft und der Zementhersteller hatten im Dezember vergangenen Jahres den Abschluss eines Grünstrom-PPA mit einer Laufzeit von vier Jahren und einer Gesamtliefermenge von 120 Mio. kWh Windstrom vereinbart. Mit den zusätzlichen jährlich 30 Mio. kWh Grünstrom will Optera bis zu 20 % des Jahresstrombedarfs der Zementwerke decken können.

Der Windstrom wird nach Angaben der Unternehmen in Windparks erzeugt, die keine EEG-Förderung mehr erhalten. Das PPA ermögliche damit den wirtschaftlichen Weiterbetrieb dieser ausgeförderten Windanlagen. Der Solarstrom kommt aus Statkrafts Solar-Portfolio.

Mittwoch, 20.04.2022, 11:20 Uhr
Gnter Drewnitzky

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