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Energie & Management > Stromnetz - Neue Leitung soll Nord-Süd-Engpässe reduzieren
Bauarbeiten an der Wahle-Mecklar-Leitung. Quelle: Tennet
Stromnetz

Neue Leitung soll Nord-Süd-Engpässe reduzieren

Mit der Inbetriebnahme des dritten, 65 Kilometer langen Abschnittes der Höchstspannungsfreileitung Wahle-Mecklar ist das hessische Energiewende-Projekt auf der Zielgeraden.
 
Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Georg Praehauser, Tennet-Direktor für Netzausbauprojekte in Deutschland, waren zusammen mit weiteren Gästen am 12. September in die nordhessische Gemeinde Körle bei Kassel gekommen, um die Fertigstellung des südlichsten Abschnitts der Freileitung Wahle-Mecklar zu feiern.

Bei dem jetzt in Betrieb genommenen Teilstück handelt es sich um den dritten von insgesamt vier Abschnitten des Projekts, das den lückenlosen Stromtransport zwischen Nord- und Süddeutschland ermöglichen soll. Zwischen der Landesgrenze Niedersachsen/Hessen bis zum Umspannwerk Mecklar wurden auf 65 Kilometern 179 Masten errichtet.

Tennet-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens zeigte sich erfreut über den Projektfortschritt: „Wir brauchen moderne und leistungsstarke Stromnetze, um den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig mit grünem und kostengünstigem Strom zu versorgen. Mit der pünktlichen Fertigstellung des südlichsten Teils der Leitung Wahle-Mecklar haben wir vorgemacht, wie das geht.“

Tarek Al-Wazir unterstrich die Bedeutung des Leitungsneubaus für Hessen: „Mit dem neuen Leitungsabschnitt ist ein zentraler Baustein der Energiewende in Hessen sichtbare Realität geworden.“ Nur mit dem konsequenten Netzausbau seien die erneuerbaren Energien in das Stromnetz zu integrieren. „Die Leitung wird dazu beitragen, die strukturellen Netzengpässe in Nord-Süd-Richtung spürbar zu verringern und damit die Kostenvorteile von erneuerbaren gegenüber fossilen Energien voll auszuspielen.“

Die Bauarbeiten am hessischen Teil der 380-kV-Höchstspannungsleitung hatten im Mai 2018 begonnen und wurden jetzt nach einer intensiven Genehmigungs- und Beteiligungsphase im Zeitplan abgeschlossen. Das Besondere an diesem Abschnitt: Nahezu 45 Kilometer bestehender Leitungen werden auf der neuen Trasse mitgenommen. Außerdem wurde das Umspannwerk in Mecklar − ein wichtiger Knotenpunkt im mitteldeutschen Netz – modernisiert. Die Inbetriebnahme des Gesamtprojekts Wahle-Mecklar ist nach Fertigstellung des vierten Abschnitts in der zweiten Jahreshälfte 2024 geplant.

Die Wahle-Mecklar-Leitung verbindet die Netzknotenpunkte Wahle in Niedersachsen und Mecklar in der Gemeinde Ludwigsau in Nordhessen. Die rund 230 Kilometer lange Trasse erhöht die Übertragungskapazität für Windenergie auf der Nord-Süd-Achse. Auf der Strecke wird die Leitung in das neue Umspannwerk Lamspringe und das erweiterte Umspannwerk in Hardegsen eingebunden. Teil des Vorhabens ist darüber hinaus die Anbindung des Pumpspeicherkraftwerks Erzhausen.

Dienstag, 12.09.2023, 15:55 Uhr
Gnter Drewnitzky
Energie & Management > Stromnetz - Neue Leitung soll Nord-Süd-Engpässe reduzieren
Bauarbeiten an der Wahle-Mecklar-Leitung. Quelle: Tennet
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Neue Leitung soll Nord-Süd-Engpässe reduzieren
Mit der Inbetriebnahme des dritten, 65 Kilometer langen Abschnittes der Höchstspannungsfreileitung Wahle-Mecklar ist das hessische Energiewende-Projekt auf der Zielgeraden.
 
Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Georg Praehauser, Tennet-Direktor für Netzausbauprojekte in Deutschland, waren zusammen mit weiteren Gästen am 12. September in die nordhessische Gemeinde Körle bei Kassel gekommen, um die Fertigstellung des südlichsten Abschnitts der Freileitung Wahle-Mecklar zu feiern.

Bei dem jetzt in Betrieb genommenen Teilstück handelt es sich um den dritten von insgesamt vier Abschnitten des Projekts, das den lückenlosen Stromtransport zwischen Nord- und Süddeutschland ermöglichen soll. Zwischen der Landesgrenze Niedersachsen/Hessen bis zum Umspannwerk Mecklar wurden auf 65 Kilometern 179 Masten errichtet.

Tennet-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens zeigte sich erfreut über den Projektfortschritt: „Wir brauchen moderne und leistungsstarke Stromnetze, um den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig mit grünem und kostengünstigem Strom zu versorgen. Mit der pünktlichen Fertigstellung des südlichsten Teils der Leitung Wahle-Mecklar haben wir vorgemacht, wie das geht.“

Tarek Al-Wazir unterstrich die Bedeutung des Leitungsneubaus für Hessen: „Mit dem neuen Leitungsabschnitt ist ein zentraler Baustein der Energiewende in Hessen sichtbare Realität geworden.“ Nur mit dem konsequenten Netzausbau seien die erneuerbaren Energien in das Stromnetz zu integrieren. „Die Leitung wird dazu beitragen, die strukturellen Netzengpässe in Nord-Süd-Richtung spürbar zu verringern und damit die Kostenvorteile von erneuerbaren gegenüber fossilen Energien voll auszuspielen.“

Die Bauarbeiten am hessischen Teil der 380-kV-Höchstspannungsleitung hatten im Mai 2018 begonnen und wurden jetzt nach einer intensiven Genehmigungs- und Beteiligungsphase im Zeitplan abgeschlossen. Das Besondere an diesem Abschnitt: Nahezu 45 Kilometer bestehender Leitungen werden auf der neuen Trasse mitgenommen. Außerdem wurde das Umspannwerk in Mecklar − ein wichtiger Knotenpunkt im mitteldeutschen Netz – modernisiert. Die Inbetriebnahme des Gesamtprojekts Wahle-Mecklar ist nach Fertigstellung des vierten Abschnitts in der zweiten Jahreshälfte 2024 geplant.

Die Wahle-Mecklar-Leitung verbindet die Netzknotenpunkte Wahle in Niedersachsen und Mecklar in der Gemeinde Ludwigsau in Nordhessen. Die rund 230 Kilometer lange Trasse erhöht die Übertragungskapazität für Windenergie auf der Nord-Süd-Achse. Auf der Strecke wird die Leitung in das neue Umspannwerk Lamspringe und das erweiterte Umspannwerk in Hardegsen eingebunden. Teil des Vorhabens ist darüber hinaus die Anbindung des Pumpspeicherkraftwerks Erzhausen.

Dienstag, 12.09.2023, 15:55 Uhr
Gnter Drewnitzky

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