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Der chinesische E-Auto-Bauer „XPeng“ plant bis 2028 mehr als 4.000 eigene Schnellladepunkte in Europa. „ELMI Power“ begleitet den Ausbau als strategischer Partner in der Dach-Region
Der Anbieter von Schnellladelösungen und X Peng haben eine strategische Zusammenarbeit beim Aufbau eines europäischen Schnellladenetzes vereinbart. Anlass für die Kooperation war ein mehrtägiger Besuch von Elmi-CEO James Xin Xu am X Peng-Hauptsitz in Guangzhou.
Bereits im Juli 2026 hatte X Peng auf einem Launch-Event in München die Pläne für ein eigenes europäisches Ladenetz vorgestellt. Firmenchef He Xiaopeng nannte dabei ein konkretes Ziel: Bis 2028 sollen mehr als 4.000 eigene Schnellladepunkte in 31 Ländern und Regionen entstehen.
Erste Stationen sollen bereits im laufenden Jahr 2026 in Betrieb gehen. Als Grundlage dient die Erfahrung aus dem chinesischen Heimatmarkt, wo X Peng nach eigenen Angaben bereits über 3.500 eigenbetriebene Ladestationen in mehr als 430 Städten betreibt. Dieses Tempo will der Konzern nun auch in Europa erreichen.
Deutschland als Schlüsselmarkt
Deutschland kommt bei den Expansionsplänen eine besondere Bedeutung zu: München ist nicht nur Standort der Ankündigung, sondern beherbergt auch das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum von X Peng.
Zugleich gilt der deutsche Markt als einer der wichtigsten für den Hochlauf der Elektromobilität in Europa – wird aber gleichzeitig häufig durch begrenzte Netzanschlusskapazitäten beim Ausbau der Ladeinfrastruktur ausgebremst. Da sollen die Elmi-Lösungen wie batteriegepufferte Ladeparks helfen und auch an Standorten mit begrenzter Netzkapazität hohe Ladeleistungen ermöglichen.
„Der Besuch am Hauptsitz hat mir gezeigt, mit welcher Konsequenz X Peng seine Ladepläne verfolgt – in China ebenso wie jetzt in Europa“, erklärte James Xin Xu, CEO der Elmi Power GmbH. „Wir bauen Ladeinfrastruktur: schnell, verlässlich und an den richtigen Standorten.“
Auch auf X Peng-Seite wird die Bedeutung der Partnerschaft betont. „Europa ist ein Schlüsselmarkt für unser Ladegeschäft, und Deutschland steht dabei im Zentrum“, so Allen Dong, CEO Global Charging Business. Ein Netz dieser Größenordnung entstehe nur dann schnell, wenn man mit Partnern zusammenarbeite, die lokale Marktbedingungen, Genehmigungsprozesse und geeignete Standorte kennen. (gd)
Donnerstag, 10.09.2026, 10:30 Uhr
Günter Drewnitzky
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