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Energie & Management > Auftrag - Statkraft setzt auf Vermarktung von Co-Location-Projekt
Quelle: Shutterstock
Auftrag

Statkraft setzt auf Vermarktung von Co-Location-Projekt

Die norwegische Statkraft übernimmt die Vermarktung eines BESS-Co-Location-Projekts der GSW Gold-Solarwind-Unternehmensgruppe.
Der norwegische Energiekonzern Statkraft übernimmt in Atting in Bayern die Vermarktung eines Batteriespeichers sowie eines Solarparks an einem gemeinsamen Standort und Netzverknüpfungspunkt. Die Zusammenarbeit mit der GSW Gold-Solarwind-Unternehmensgruppe ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren ausgelegt. Sie umfasst sowohl die Optimierung des Batteriespeichers als auch die Grünstromvermarktung der Photovoltaikanlage.

Statkraft habe die Vermarktung des Solarparks bereits Anfang August übernommen, heißt es in einer Mitteilung. Die Vermarktung des Batteriespeichers startete mit dessen Inbetriebnahme im November. Durch die gemeinsame Nutzung eines Netzanschlusspunktes ließen sich Infrastrukturkosten einsparen. Die Kombination von Erneuerbaren-Anlage – in der Regel PV – und Batteriespeicher (Battery Energy Storage System, BESS) wird dabei BESS-Co-Location genannt. 

Für Statkraft zählt diese BESS-Co-Location zu den kleineren am Markt, „steht jedoch beispielhaft für die zunehmende Bedeutung der Kombination von Erzeugungs- und Speicheranlagen im Energiesektor“, heißt es von Unternehmensseite.

Selbst entwickelte Handelsalgorithmen

Die kombinierte Vermarktung aus einer Hand ermöglicht nach Angaben von Statkraft den operativ sowie kommerziell effizientesten Einsatz der Anlagen. Das Unternehmen optimiert die Erlöspotenziale des Speichers über alle verfügbaren Märkte hinweg im Rahmen einer Cross-Market-Optimierung. Zum Einsatz kommen selbst entwickelte Handelsalgorithmen.

Klaas Bauermann, Head of New Business bei Statkraft, erläutert den Nutzen für Anlagenbetreiber und Endkunden so: „Anlagenbetreiber profitieren davon, dass wir die gesamte Wertschöpfungskette abdecken – von der Marktintegration über die Speicheroptimierung bis hin zur strategischen Portfoliooptimierung. Gleichzeitig erlauben es uns solche Partnerschaften, die Flexibilität in unserem Portfolio zu steigern und so den Anforderungen unserer industriellen Endkunden noch mehr zu entsprechen.“

Die „GSW Gold SolarWind Unternehmensgruppe“ ist seit 1993 als unabhängige Firmengruppe aktiv, beschäftigt heute rund 50 Mitarbeitende und fokussiert sich auf die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie. Bislang hat das Unternehmen nach Unternehmensangaben mehr als 60 Photovoltaikanlagen sowie über 70 Windenergieprojekte realisiert.

Montag, 19.01.2026, 16:39 Uhr
Stefan Sagmeister
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Die norwegische Statkraft übernimmt die Vermarktung eines BESS-Co-Location-Projekts der GSW Gold-Solarwind-Unternehmensgruppe.
Der norwegische Energiekonzern Statkraft übernimmt in Atting in Bayern die Vermarktung eines Batteriespeichers sowie eines Solarparks an einem gemeinsamen Standort und Netzverknüpfungspunkt. Die Zusammenarbeit mit der GSW Gold-Solarwind-Unternehmensgruppe ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren ausgelegt. Sie umfasst sowohl die Optimierung des Batteriespeichers als auch die Grünstromvermarktung der Photovoltaikanlage.

Statkraft habe die Vermarktung des Solarparks bereits Anfang August übernommen, heißt es in einer Mitteilung. Die Vermarktung des Batteriespeichers startete mit dessen Inbetriebnahme im November. Durch die gemeinsame Nutzung eines Netzanschlusspunktes ließen sich Infrastrukturkosten einsparen. Die Kombination von Erneuerbaren-Anlage – in der Regel PV – und Batteriespeicher (Battery Energy Storage System, BESS) wird dabei BESS-Co-Location genannt. 

Für Statkraft zählt diese BESS-Co-Location zu den kleineren am Markt, „steht jedoch beispielhaft für die zunehmende Bedeutung der Kombination von Erzeugungs- und Speicheranlagen im Energiesektor“, heißt es von Unternehmensseite.

Selbst entwickelte Handelsalgorithmen

Die kombinierte Vermarktung aus einer Hand ermöglicht nach Angaben von Statkraft den operativ sowie kommerziell effizientesten Einsatz der Anlagen. Das Unternehmen optimiert die Erlöspotenziale des Speichers über alle verfügbaren Märkte hinweg im Rahmen einer Cross-Market-Optimierung. Zum Einsatz kommen selbst entwickelte Handelsalgorithmen.

Klaas Bauermann, Head of New Business bei Statkraft, erläutert den Nutzen für Anlagenbetreiber und Endkunden so: „Anlagenbetreiber profitieren davon, dass wir die gesamte Wertschöpfungskette abdecken – von der Marktintegration über die Speicheroptimierung bis hin zur strategischen Portfoliooptimierung. Gleichzeitig erlauben es uns solche Partnerschaften, die Flexibilität in unserem Portfolio zu steigern und so den Anforderungen unserer industriellen Endkunden noch mehr zu entsprechen.“

Die „GSW Gold SolarWind Unternehmensgruppe“ ist seit 1993 als unabhängige Firmengruppe aktiv, beschäftigt heute rund 50 Mitarbeitende und fokussiert sich auf die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie. Bislang hat das Unternehmen nach Unternehmensangaben mehr als 60 Photovoltaikanlagen sowie über 70 Windenergieprojekte realisiert.

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