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Energie & Management > Beteiligung - Schwäbisch Haller Photovoltaikprojekt vollständig gezeichnet
Quelle: Stadtwerke Schwäbisch Hall
Beteiligung

Schwäbisch Haller Photovoltaikprojekt vollständig gezeichnet

Insgesamt 195 Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich am Solarpark Steinäcker. Das Beteiligungsvolumen von 1,4 Millionen Euro wurde vollständig gezeichnet.
Die Bürgerbeteiligung am Photovoltaikprojekt „Steinäcker“ der Stadtwerke Schwäbisch Hall ist abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde das vorgesehene Beteiligungsvolumen von 1,4 Millionen Euro vollständig gezeichnet. Insgesamt beteiligen sich 195 Bürgerinnen und Bürger aus den Landkreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn an dem Projekt.

Die Zeichnungsphase für das Bürgerenergieprojekt begann im November 2025. Ende Mai 2026 sei die maximale Investitionssumme erreicht worden. Die Stadtwerke sehen darin ein Indiz für die hohe Nachfrage nach regionalen Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien. Bereits die beiden vorangegangenen Bürgerenergieprojekte des Unternehmens seien auf großes Interesse gestoßen.

Der Solarpark Steinäcker in Schwäbisch Hall-Sulzdorf verfügt über eine installierte Leistung von 10,76 MWp und umfasst rund 24.000 Solarmodule. Nach Angaben der Stadtwerke handelt es sich um die bislang größte Photovoltaikanlage des Unternehmens. Die Anlage soll Strom für mehrere tausend Haushalte in der Region erzeugen. Betreiberin ist die Bürgerenergie Steinäcker GmbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Schwäbisch Hall.

Wolfgang Häfele, Geschäftsführer der Bürgerenergie Steinäcker GmbH & Co. KG, wertete die hohe Beteiligung als Zeichen für die Akzeptanz der Energiewende in der Region. Viele Menschen wollten sich aktiv an Projekten vor Ort beteiligen, die transparent gestaltet seien und zur regionalen Wertschöpfung beitrügen, erklärte er.

Qualifiziertes Nachrangdarlehen mit Laufzeit bis 2035

Das Beteiligungsmodell sah eine Mindestanlage von 500 Euro vor. Pro Person konnten bis zu 25.000 Euro investiert werden. Die Beteiligung erfolgt über ein qualifiziertes Nachrangdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2035. Die jährliche Verzinsung beträgt nach Unternehmensangaben 3,0 Prozent. Die erste Zinszahlung soll bereits im Juni 2026 erfolgen.

Wie es bei Beteiligungen dieser Art üblich ist, besteht volle Transparenz über den Finanzplan. Laut Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) laufen die Gesamtinvestitionen für die Anlage auf rund 6,7 Millionen Euro hinaus. Etwas weniger als 20 Prozent trägt das Bürgergeld bei, 700.000 Euro Eigenkapital stecken die Haller Stadtwerke in das Projekt. Den größten Teil, rund 4,6 Millionen Euro, nimmt der Versorger bei einer regionalen Bank auf.

Für den Standort des Sonnenkraftwerks ist eine Mischnutzung vorgesehen. Schafe sollen dort später heimisch werden und zudem ist eine weitere landwirtschaftliche Nutzung angedacht.

Mit dem Projekt Steinäcker setzen die Stadtwerke Schwäbisch Hall ihre Reihe regionaler Bürgerenergieprojekte fort. Weitere Beteiligungsangebote seien derzeit jedoch nicht geplant, teilte das Unternehmen mit.
 

Donnerstag, 4.06.2026, 13:16 Uhr
Fritz Wilhelm
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Quelle: Stadtwerke Schwäbisch Hall
Beteiligung
Schwäbisch Haller Photovoltaikprojekt vollständig gezeichnet
Insgesamt 195 Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich am Solarpark Steinäcker. Das Beteiligungsvolumen von 1,4 Millionen Euro wurde vollständig gezeichnet.
Die Bürgerbeteiligung am Photovoltaikprojekt „Steinäcker“ der Stadtwerke Schwäbisch Hall ist abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde das vorgesehene Beteiligungsvolumen von 1,4 Millionen Euro vollständig gezeichnet. Insgesamt beteiligen sich 195 Bürgerinnen und Bürger aus den Landkreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn an dem Projekt.

Die Zeichnungsphase für das Bürgerenergieprojekt begann im November 2025. Ende Mai 2026 sei die maximale Investitionssumme erreicht worden. Die Stadtwerke sehen darin ein Indiz für die hohe Nachfrage nach regionalen Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien. Bereits die beiden vorangegangenen Bürgerenergieprojekte des Unternehmens seien auf großes Interesse gestoßen.

Der Solarpark Steinäcker in Schwäbisch Hall-Sulzdorf verfügt über eine installierte Leistung von 10,76 MWp und umfasst rund 24.000 Solarmodule. Nach Angaben der Stadtwerke handelt es sich um die bislang größte Photovoltaikanlage des Unternehmens. Die Anlage soll Strom für mehrere tausend Haushalte in der Region erzeugen. Betreiberin ist die Bürgerenergie Steinäcker GmbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Schwäbisch Hall.

Wolfgang Häfele, Geschäftsführer der Bürgerenergie Steinäcker GmbH & Co. KG, wertete die hohe Beteiligung als Zeichen für die Akzeptanz der Energiewende in der Region. Viele Menschen wollten sich aktiv an Projekten vor Ort beteiligen, die transparent gestaltet seien und zur regionalen Wertschöpfung beitrügen, erklärte er.

Qualifiziertes Nachrangdarlehen mit Laufzeit bis 2035

Das Beteiligungsmodell sah eine Mindestanlage von 500 Euro vor. Pro Person konnten bis zu 25.000 Euro investiert werden. Die Beteiligung erfolgt über ein qualifiziertes Nachrangdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2035. Die jährliche Verzinsung beträgt nach Unternehmensangaben 3,0 Prozent. Die erste Zinszahlung soll bereits im Juni 2026 erfolgen.

Wie es bei Beteiligungen dieser Art üblich ist, besteht volle Transparenz über den Finanzplan. Laut Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) laufen die Gesamtinvestitionen für die Anlage auf rund 6,7 Millionen Euro hinaus. Etwas weniger als 20 Prozent trägt das Bürgergeld bei, 700.000 Euro Eigenkapital stecken die Haller Stadtwerke in das Projekt. Den größten Teil, rund 4,6 Millionen Euro, nimmt der Versorger bei einer regionalen Bank auf.

Für den Standort des Sonnenkraftwerks ist eine Mischnutzung vorgesehen. Schafe sollen dort später heimisch werden und zudem ist eine weitere landwirtschaftliche Nutzung angedacht.

Mit dem Projekt Steinäcker setzen die Stadtwerke Schwäbisch Hall ihre Reihe regionaler Bürgerenergieprojekte fort. Weitere Beteiligungsangebote seien derzeit jedoch nicht geplant, teilte das Unternehmen mit.
 

Donnerstag, 4.06.2026, 13:16 Uhr
Fritz Wilhelm

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