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Die PNE AG aus Cuxhaven hat im ersten Halbjahr 2026 Genehmigungen für fünf Windenergieprojekte in Deutschland erhalten. Die Vorhaben umfassen zusammen rund 188 MW Leistung.
Die PNE AG, ein börsennotierter Projektentwickler für Windenergie- und Photovoltaikanlagen, hat im ersten Halbjahr 2026 Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für fünf Windenergieprojekte in Deutschland erhalten. Nach Angaben des Unternehmens verfügen die genehmigten Vorhaben über eine installierte Gesamtleistung von rund 188 MW.
Die Genehmigungen betreffen die Windparks „Beerfelde“ in Brandenburg, „Ehren“ in Niedersachsen und „Balver Wald“ in Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommen die Erweiterung des Windparks „Gebstedt/Willerstedt“ in Thüringen sowie das Repowering-Projekt „Gardelegen“ in Sachsen-Anhalt.
Details zu den Projekten
Den größten Anteil an der neu genehmigten Leistung hat das Projekt „Beerfelde“. Dort plant PNE den Bau von 14 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 100 MW.
Der Windpark „Ehren“ entsteht als Kooperationsprojekt mit einer regionalen Volksbank. Insgesamt sind vier Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 29 MW vorgesehen. Eine Anlage entfällt auf die PNE-Gruppe, drei weitere auf den Kooperationspartner. Im nordrhein-westfälischen Projekt „Balver Wald“ sollen drei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 21 MW errichtet werden.
Für die Erweiterung des Windparks „Gebstedt/Willerstedt“ in Thüringen erhielt PNE die Genehmigung für zwei zusätzliche Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 14 MW. Das Unternehmen entwickelt das Projekt gemeinsam mit EDF power solutions. Nach Angaben von PNE entfällt jeweils eine der genehmigten Anlagen auf die beiden Projektpartner.
Ausbau kann starten
Beim Windpark „Gardelegen“ in Sachsen-Anhalt genehmigte die zuständige Behörde das Repowering des Standorts. Dabei sinkt die Zahl der Windenergieanlagen von sechs auf vier. Die neuen Anlagen erreichen zusammen eine Leistung von 24 MW. Laut PNE wird sich der Stromertrag gegenüber dem bisherigen Anlagenbestand trotz der geringeren Zahl an Windenergieanlagen deutlich erhöhen.
Nach Angaben des Unternehmens leisten die fünf Projekte nach ihrer Inbetriebnahme einen Beitrag zur klimafreundlichen Stromerzeugung sowie zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung.
Die Genehmigungen seien ein wichtiger Schritt für die Umsetzung der Unternehmensstrategie, erklärte Roland Stanze, Chief Operating Officer (COO) der PNE AG. Die hohe Zahl der Genehmigungen im ersten Halbjahr 2026 ermögliche es dem Unternehmen, die nächsten Umsetzungsschritte einzuleiten und den Ausbau seines Projektportfolios voranzutreiben. (sh)
Montag, 20.07.2026, 15:31 Uhr
Susanne Harmsen
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