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Energie & Management > Regenerative - Investorenrochade bei Wind und PV in Europa
Quelle: Shutterstock / elxeneize
Regenerative

Investorenrochade bei Wind und PV in Europa

Die französische Total Energies übernimmt vom Shell-Konzern die europäischen Erneuerbaren-Aktivitäten an Land und gibt gleichzeitig Teile des Portfolios an den Investor KKR weiter.
Shell verkauft sein europäisches Onshore-Portfolio für erneuerbare Energien an Total Energies. Beide Unternehmen haben dazu einen Kaufvertrag unterzeichnet, heißt es in einer Mitteilung von Shell.

Parallel zur Übernahme des Shell-Portfolios hat Total Energies eine weitere Transaktion angekündigt. Der französische Energiekonzern verkauft einen 50-Prozent-Anteil an einem bereits weitgehend entwickelten Portfolio mit Onshore-Wind- und Photovoltaikanlagen an den Finanzinvestor KKR.

Shell setzt mit dem Verkauf an Total Energies den Umbau seines Stromgeschäfts fort. Zum Portfolio gehören Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Leistung von rund 500 MW in Betrieb oder im Bau sowie eine rund 3.500 MW große Projektpipeline für Solar-, Wind- und Batteriespeicherprojekte. Insgesamt umfasst das Portfolio damit rund 4.000 MW.

Die Transaktion umfasst Projekte in Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien. Der Abschluss wird nach den erforderlichen behördlichen Genehmigungen bis Ende 2026 erwartet. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht. 

„Diese Vereinbarung unterstreicht den konsequenten Kurs von Shell, sein Stromportfolio im Einklang mit der auf dem Capital Markets Day 2025 vorgestellten Strategie aktiv zu steuern und gezielt auf hochwertige Vermögenswerte auszurichten“, sagte Machteld de Haan, Präsidentin Downstream, Renewables and Energy Solutions bei Shell.

Das Unternehmen wolle Kapital freisetzen und sich auf Geschäftsfelder konzentrieren, in denen es über besondere Stärken verfüge. Dazu zählten unter anderem der strombasierte Energiehandel mit eigener Erzeugung sowie kundenorientierte Energielösungen.

Batteriespeicher, Energiehandel, digitale Services

Der Verkauf ist Teil der Strategie, die Shell auf seinem Capital Markets Day im März 2025 vorgestellt hatte. Der Konzern hatte auf dem Capital Markets Day im März angekündigt, sein Stromportfolio konsequent zu überprüfen und Kapital in Geschäftsbereiche mit höheren Renditeaussichten umzuschichten.

Die zweite Transaktion von Total Energies und KKR betrifft ein bereits weitgehend entwickeltes Portfolio mit Onshore-Wind- und Photovoltaikanlagen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Polen. Daran verkauft Total Energies einen Anteil von 50 Prozent an KKR.

Das Portfolio verfügt über eine Leistung von 1.200 MW und einen Unternehmenswert von 1,8 Milliarden Euro. Total Energies behält die übrigen Anteile und wird die Anlagen weiterhin betreiben sowie den erzeugten Strom vermarkten.

„Im Einklang mit unserer Strategie ermöglichen uns diese beiden Transaktionen, unsere Kapitalallokation im Bereich der erneuerbaren Energien zu optimieren und gleichzeitig unsere Integrated-Power-Strategie weiter umzusetzen“, erklärte Stephane Michel, Präsident Gas, Renewables & Power bei Total Energies.

Das Unternehmen verfolgt seit Jahren das Modell, nach der Entwicklung von Erneuerbaren-Projekten Beteiligungen teilweise zu veräußern und das frei werdende Kapital in neue Projekte zu investieren. (sag)
 

Montag, 3.08.2026, 17:32 Uhr
Stefan Sagmeister
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Die französische Total Energies übernimmt vom Shell-Konzern die europäischen Erneuerbaren-Aktivitäten an Land und gibt gleichzeitig Teile des Portfolios an den Investor KKR weiter.
Shell verkauft sein europäisches Onshore-Portfolio für erneuerbare Energien an Total Energies. Beide Unternehmen haben dazu einen Kaufvertrag unterzeichnet, heißt es in einer Mitteilung von Shell.

Parallel zur Übernahme des Shell-Portfolios hat Total Energies eine weitere Transaktion angekündigt. Der französische Energiekonzern verkauft einen 50-Prozent-Anteil an einem bereits weitgehend entwickelten Portfolio mit Onshore-Wind- und Photovoltaikanlagen an den Finanzinvestor KKR.

Shell setzt mit dem Verkauf an Total Energies den Umbau seines Stromgeschäfts fort. Zum Portfolio gehören Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Leistung von rund 500 MW in Betrieb oder im Bau sowie eine rund 3.500 MW große Projektpipeline für Solar-, Wind- und Batteriespeicherprojekte. Insgesamt umfasst das Portfolio damit rund 4.000 MW.

Die Transaktion umfasst Projekte in Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien. Der Abschluss wird nach den erforderlichen behördlichen Genehmigungen bis Ende 2026 erwartet. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht. 

„Diese Vereinbarung unterstreicht den konsequenten Kurs von Shell, sein Stromportfolio im Einklang mit der auf dem Capital Markets Day 2025 vorgestellten Strategie aktiv zu steuern und gezielt auf hochwertige Vermögenswerte auszurichten“, sagte Machteld de Haan, Präsidentin Downstream, Renewables and Energy Solutions bei Shell.

Das Unternehmen wolle Kapital freisetzen und sich auf Geschäftsfelder konzentrieren, in denen es über besondere Stärken verfüge. Dazu zählten unter anderem der strombasierte Energiehandel mit eigener Erzeugung sowie kundenorientierte Energielösungen.

Batteriespeicher, Energiehandel, digitale Services

Der Verkauf ist Teil der Strategie, die Shell auf seinem Capital Markets Day im März 2025 vorgestellt hatte. Der Konzern hatte auf dem Capital Markets Day im März angekündigt, sein Stromportfolio konsequent zu überprüfen und Kapital in Geschäftsbereiche mit höheren Renditeaussichten umzuschichten.

Die zweite Transaktion von Total Energies und KKR betrifft ein bereits weitgehend entwickeltes Portfolio mit Onshore-Wind- und Photovoltaikanlagen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Polen. Daran verkauft Total Energies einen Anteil von 50 Prozent an KKR.

Das Portfolio verfügt über eine Leistung von 1.200 MW und einen Unternehmenswert von 1,8 Milliarden Euro. Total Energies behält die übrigen Anteile und wird die Anlagen weiterhin betreiben sowie den erzeugten Strom vermarkten.

„Im Einklang mit unserer Strategie ermöglichen uns diese beiden Transaktionen, unsere Kapitalallokation im Bereich der erneuerbaren Energien zu optimieren und gleichzeitig unsere Integrated-Power-Strategie weiter umzusetzen“, erklärte Stephane Michel, Präsident Gas, Renewables & Power bei Total Energies.

Das Unternehmen verfolgt seit Jahren das Modell, nach der Entwicklung von Erneuerbaren-Projekten Beteiligungen teilweise zu veräußern und das frei werdende Kapital in neue Projekte zu investieren. (sag)
 

Montag, 3.08.2026, 17:32 Uhr
Stefan Sagmeister

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