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Energie & Management > Fusion - Fusionsstadtwerk an der Weinstraße vor der Gründung
Die Leitungen der Rathäuser und Stadtwerke sind sich einig. Quelle: Stadt Bad Dürkheim
Fusion

Fusionsstadtwerk an der Weinstraße vor der Gründung

Gemeinsam wollen drei kleine Stadtwerke die Energiewende effizienter umsetzen. Eine Fusion der pfälzischen Versorger wird für das Jahr 2027 vorbereitet.
Aus drei mach eins: Ein Stadtwerke-Trio aus Rheinland-Pfalz will seine Aufgaben künftig unter einem Dach erledigen. Die Versorger aus den Nachbarkommunen Bad Dürkheim, Deidesheim und Wachenheim haben nun ihre Pläne für eine Fusion vorgelegt.

Im Jahr 2027 soll das Gemeinschaftsunternehmen in der Pfalz die Arbeit aufnehmen. Die Versorger und ihre Mütter, die jeweiligen Kommunen, hätten sich auf den Namen „Stadtwerke an der Weinstraße GmbH“ geeinigt, so eine Sprecherin der Stadt Bad Dürkheim auf Anfrage dieser Redaktion.

In einer gemeinsamen Mitteilung lassen die Spitzen der Rathäuser und der Stadtwerke keinen Zweifel daran, dass sie die mit der Energiewende verbundenen Prozesse im Zusammenschluss besser steuern können. Dabei denken sie an regulatorische Vorgaben einerseits und Anforderungen an Netze, Steuerung und Digitalisierung andererseits.

Die Fusion sei „der richtige Schritt, um die Stadtwerke nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen“, sagt etwa Bürgermeister Dieter Dörr (CDU) aus Deidesheim. Nach Aussagen der Beteiligten soll sich für die Kundschaft wie für die Beschäftigten kaum etwas ändern. Ein Stellenabbau sei nicht geplant, die Kundenzentren vor Ort blieben mit den Ansprechpersonen erhalten.

Durch das Zusammengehen will der neue Versorger Aufgaben bündeln. Das würde die einzelnen Mitarbeitenden entlasten und den Arbeitgeber attraktiver machen, heißt es in der Mitteilung weiter. Aktuell seien rechtliche, wirtschaftliche und technische Fragen in Arbeit.

Die Stadtwerke an der Weinstraße werden über insgesamt 30.000 Abnahmestellen für Strom, Gas und Wasser verfügen. Die Anteile der drei Kommunen am kommenden Versorger sollen sich nach ihrer jeweiligen Größe richten. Bad Dürkheim als Kreisstadt wäre mit rund 20.000 Menschen damit stärkster Partner, gefolgt von den Verbandsgemeinden Deidesheim (rund 11.000) und Wachenheim (rund 10.000).

Denkbar ist, dass die Dürkheimer Stadtwerke dann auch den Geschäftsführer des Weinstraßen-Versorgers stellen. Aktuell sind Peter Kistenmacher (Bad Dürkheim), Alexander Will (Deidesheim) und Dieter Panzer (Wachenheim) die Verantwortlichen der noch eigenständigen drei Stadtwerke.

Zwischen den Versorgern gibt es schon längere Zeit eine Zusammenarbeit. So bündelten sie Anfang 2025 ihre Aktivitäten rund um die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der gemeinsamen „PfalzLader GmbH“ (wir berichteten).

Dienstag, 5.05.2026, 14:13 Uhr
Volker Stephan
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Die Leitungen der Rathäuser und Stadtwerke sind sich einig. Quelle: Stadt Bad Dürkheim
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Fusionsstadtwerk an der Weinstraße vor der Gründung
Gemeinsam wollen drei kleine Stadtwerke die Energiewende effizienter umsetzen. Eine Fusion der pfälzischen Versorger wird für das Jahr 2027 vorbereitet.
Aus drei mach eins: Ein Stadtwerke-Trio aus Rheinland-Pfalz will seine Aufgaben künftig unter einem Dach erledigen. Die Versorger aus den Nachbarkommunen Bad Dürkheim, Deidesheim und Wachenheim haben nun ihre Pläne für eine Fusion vorgelegt.

Im Jahr 2027 soll das Gemeinschaftsunternehmen in der Pfalz die Arbeit aufnehmen. Die Versorger und ihre Mütter, die jeweiligen Kommunen, hätten sich auf den Namen „Stadtwerke an der Weinstraße GmbH“ geeinigt, so eine Sprecherin der Stadt Bad Dürkheim auf Anfrage dieser Redaktion.

In einer gemeinsamen Mitteilung lassen die Spitzen der Rathäuser und der Stadtwerke keinen Zweifel daran, dass sie die mit der Energiewende verbundenen Prozesse im Zusammenschluss besser steuern können. Dabei denken sie an regulatorische Vorgaben einerseits und Anforderungen an Netze, Steuerung und Digitalisierung andererseits.

Die Fusion sei „der richtige Schritt, um die Stadtwerke nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen“, sagt etwa Bürgermeister Dieter Dörr (CDU) aus Deidesheim. Nach Aussagen der Beteiligten soll sich für die Kundschaft wie für die Beschäftigten kaum etwas ändern. Ein Stellenabbau sei nicht geplant, die Kundenzentren vor Ort blieben mit den Ansprechpersonen erhalten.

Durch das Zusammengehen will der neue Versorger Aufgaben bündeln. Das würde die einzelnen Mitarbeitenden entlasten und den Arbeitgeber attraktiver machen, heißt es in der Mitteilung weiter. Aktuell seien rechtliche, wirtschaftliche und technische Fragen in Arbeit.

Die Stadtwerke an der Weinstraße werden über insgesamt 30.000 Abnahmestellen für Strom, Gas und Wasser verfügen. Die Anteile der drei Kommunen am kommenden Versorger sollen sich nach ihrer jeweiligen Größe richten. Bad Dürkheim als Kreisstadt wäre mit rund 20.000 Menschen damit stärkster Partner, gefolgt von den Verbandsgemeinden Deidesheim (rund 11.000) und Wachenheim (rund 10.000).

Denkbar ist, dass die Dürkheimer Stadtwerke dann auch den Geschäftsführer des Weinstraßen-Versorgers stellen. Aktuell sind Peter Kistenmacher (Bad Dürkheim), Alexander Will (Deidesheim) und Dieter Panzer (Wachenheim) die Verantwortlichen der noch eigenständigen drei Stadtwerke.

Zwischen den Versorgern gibt es schon längere Zeit eine Zusammenarbeit. So bündelten sie Anfang 2025 ihre Aktivitäten rund um die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der gemeinsamen „PfalzLader GmbH“ (wir berichteten).

Dienstag, 5.05.2026, 14:13 Uhr
Volker Stephan

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