Franz Angerer bleibt Geschäftsführer der AEA. Quelle: AEA
Der Vorstand der Österreichischen Energieagentur hat Franz Angerer als Geschäftsführer wiederbestellt. Auch die Zusammensetzung des Vorstands wurde neu geregelt.
Franz Angerer bleibt Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur (AEA). Der Vorstand der wissenschaftlichen Einrichtung hat den Diplomingenieur für eine weitere Amtszeit wiederbestellt. Zugleich wurde mit einer Novelle des Bundesministeriengesetzes und einer Änderung der Statuten die Zusammensetzung des Vorstands neu geregelt, wie die Agentur mitteilt.
Angerer steht seit November 2021 an der Spitze der AEA. Nach Angaben der Agentur hat sie in seiner Amtszeit ihre Rolle als wissenschaftliche Kompetenzstelle für Energie- und Klimafragen in dieser Zeit ausgebaut und die Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und den Bundesländern vertieft.
Den Vorsitz des Vorstands übernimmt künftig das Bundeswirtschaftsministerium Österreich. Erster Stellvertreter ist das Bundesklimaministerium Österreich, zweiter Stellvertreter der jeweilige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, des österreichischen Pendant zur deutschen Ministerpräsidentenkonferenz.
Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner von der konservativen ÖVP bezeichnete die Wiederbestellung als „ein wichtiges Signal für Kontinuität und Stabilität in einer Phase, in der wir den Umbau unseres Energiesystems konsequent vorantreiben und gleichzeitig Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit stärken müssen.“
Die Österreichische Energieagentur ist ein gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein. Sie berät Bund, Bundesländer, Unternehmen und internationale Organisationen zu Energie-, Klima- und Transformationsfragen. Mitglieder sind der Bund, alle Bundesländer sowie Unternehmen, Interessenvertretungen und wissenschaftliche Einrichtungen. Die Agentur setzt zudem im Auftrag des Bundes die Klimaschutzinitiative „klimaaktiv“ um.
Dienstag, 30.06.2026, 15:05 Uhr
Katia Meyer-Tien
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