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Energie & Management > IT - Cyberangriff auf Gemeinschaftsstadtwerk in Westfalen
Quelle: Pixabay / Elchinator
IT

Cyberangriff auf Gemeinschaftsstadtwerk in Westfalen

Die Abläufe bei einem westfälischen Gemeinschaftsstadtwerk sind nach einem Cyberangriff aktuell stark beeinträchtigt. Die Versorgung der Bevölkerung sei aber sichergestellt, heißt es.
Eingeschränkter Kontakt zum Versorger: Die GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen melden eine Cyberattacke gegen sich. Das Unternehmen hat vorsorglich die Systeme der Informationstechnologie (IT) vom Netz genommen.

„Wir arbeiten gemeinsam mit externen IT-Sicherheitsexperten und dem Landeskriminalamt intensiv daran, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, lässt GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger sich in einer Mitteilung zitieren. Aufgefallen war der Angriff von bislang unbekannten Hackern am Abend des 28. Juni.

Welche Bereiche genau von der Cyberattacke betroffen sind, stehe noch nicht fest. Damit ist es den GSW im Moment auch nicht möglich zu beurteilen, ob Kundendaten in die Hände der virtuellen Einbrecher gelangt sind. Aufschlüsse darüber soll die Prüfung der Server bringen. Auch warnt der Versorger davor, auf verdächtige Anschreiben zu reagieren. Aktuell schreibe das Unternehmen die Kundschaft nicht an.

Wie der Versorger für die drei westfälischen Nachbarkommunen weiter mitteilt, sei die Versorgung mit Wasser oder Energie nicht von dem Angriff betroffen. Gleichwohl liegen durch das Herunterfahren der internen Systeme das Kundenportal und Applikationen auf Eis. Diverse Dienstleistungen bieten die GSW daher aktuell nicht an.

Die Einschränkungen betreffen zum Beispiel die Erreichbarkeit des Unternehmens: Bis auf den Störungsdienst ist eine Kontaktaufnahme über Telefon oder Email kaum möglich. Auch funktionieren die Geldflüsse zwischen den GSW und der Kundschaft nicht wie gewohnt. So habe der Versorger zum 1. Juli keine Abschläge von Kundenkonten einziehen können. Als Alternative empfehlen die GSW, die fälligen Beträge für den laufenden Monat eigenständig zu überweisen. Andernfalls ziehe der Versorger die Abschläge zu einem späteren Zeitpunkt ein. 

Wer als Betreiber von Ökoenergieanlagen Zahlungen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhält, muss sich ebenfalls in Geduld üben. Auch diese Abschläge können die GSW nicht überweisen.

Die Westfalen weisen darauf hin, dass die Kundencenter jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar seien. Auch würden die Bäder regulär öffnen. Allerdings seien Zahlungen in den Einrichtungen derzeit nur in bar möglich, was auch für die Gastronomiebereiche gelte. Aktuelle Entwicklungen geben die GSW über ihre Website und Auftritte in den sozialen Netzwerke sowie die Medien bekannt.

Donnerstag, 2.07.2026, 12:50 Uhr
Volker Stephan
Energie & Management > IT - Cyberangriff auf Gemeinschaftsstadtwerk in Westfalen
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Cyberangriff auf Gemeinschaftsstadtwerk in Westfalen
Die Abläufe bei einem westfälischen Gemeinschaftsstadtwerk sind nach einem Cyberangriff aktuell stark beeinträchtigt. Die Versorgung der Bevölkerung sei aber sichergestellt, heißt es.
Eingeschränkter Kontakt zum Versorger: Die GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen melden eine Cyberattacke gegen sich. Das Unternehmen hat vorsorglich die Systeme der Informationstechnologie (IT) vom Netz genommen.

„Wir arbeiten gemeinsam mit externen IT-Sicherheitsexperten und dem Landeskriminalamt intensiv daran, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, lässt GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger sich in einer Mitteilung zitieren. Aufgefallen war der Angriff von bislang unbekannten Hackern am Abend des 28. Juni.

Welche Bereiche genau von der Cyberattacke betroffen sind, stehe noch nicht fest. Damit ist es den GSW im Moment auch nicht möglich zu beurteilen, ob Kundendaten in die Hände der virtuellen Einbrecher gelangt sind. Aufschlüsse darüber soll die Prüfung der Server bringen. Auch warnt der Versorger davor, auf verdächtige Anschreiben zu reagieren. Aktuell schreibe das Unternehmen die Kundschaft nicht an.

Wie der Versorger für die drei westfälischen Nachbarkommunen weiter mitteilt, sei die Versorgung mit Wasser oder Energie nicht von dem Angriff betroffen. Gleichwohl liegen durch das Herunterfahren der internen Systeme das Kundenportal und Applikationen auf Eis. Diverse Dienstleistungen bieten die GSW daher aktuell nicht an.

Die Einschränkungen betreffen zum Beispiel die Erreichbarkeit des Unternehmens: Bis auf den Störungsdienst ist eine Kontaktaufnahme über Telefon oder Email kaum möglich. Auch funktionieren die Geldflüsse zwischen den GSW und der Kundschaft nicht wie gewohnt. So habe der Versorger zum 1. Juli keine Abschläge von Kundenkonten einziehen können. Als Alternative empfehlen die GSW, die fälligen Beträge für den laufenden Monat eigenständig zu überweisen. Andernfalls ziehe der Versorger die Abschläge zu einem späteren Zeitpunkt ein. 

Wer als Betreiber von Ökoenergieanlagen Zahlungen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhält, muss sich ebenfalls in Geduld üben. Auch diese Abschläge können die GSW nicht überweisen.

Die Westfalen weisen darauf hin, dass die Kundencenter jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar seien. Auch würden die Bäder regulär öffnen. Allerdings seien Zahlungen in den Einrichtungen derzeit nur in bar möglich, was auch für die Gastronomiebereiche gelte. Aktuelle Entwicklungen geben die GSW über ihre Website und Auftritte in den sozialen Netzwerke sowie die Medien bekannt.

Donnerstag, 2.07.2026, 12:50 Uhr
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