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Enerige & Management > Klimaschutz - Zweitwärmster Juni in Europa
Bild: Fotolia/Leonid Tit
KLIMASCHUTZ:
Zweitwärmster Juni in Europa
Der vergangene Monat war nach Daten des Copernicus Climate Change Service (C3S) in Europa der zweitwärmste Juni der Geschichte. 
 
Wie der europäische Klimabeobachtungsdienst mitgeteilt hat, lag die Durchschnittstemperatur im Juni 2021 in Europa um 1,5 Grad Celsius über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020. Übertroffen wurde er nur vom Juni 2019, dem wärmsten in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen.

Laut C3S waren die Temperaturen in Europa im vergangenen Monat aber sehr ungleichmäßig verteilt: So wurde zum Beispiel in der finnischen Hauptstadt Helsinki der höchste Durchschnittswert für einen Juni (19,3 Grad Celsius) seit Beginn der dortigen Aufzeichnungen im Jahr 1844 gemessen. Im Gegensatz dazu lagen die Werte etwa der iberischen Halbinsel sogar leicht unter den Vergleichswerten.

Für den nordamerikanischen Kontinent war der Juni dieses Jahres sogar der wärmste seit Beginn der Copernicus-Aufzeichnungen im Jahr 1979. In der kanadischen Provinz British Columbia wurden an drei aufeinanderfolgenden Tagen neue Hitzerekorde registriert mit einem Spitzenwert von 49,6 Grad Celsius im kleinen Ort Lytton, der unmittelbar darauf von einem Feuer verwüstet wurde. 

Global gesehen war der Juni um 0,21 Grad Celsius wärmer als der Durchschnitt von 1991 bis 2020 und damit der viertwärmste nach 2016, 2019 und 2020.
 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 07.07.2021, 10:49 Uhr

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