• Verhandlungen über Emissionshandelsreform beeinflussen CO2-Markt
  • Der Bundestag als "Maschinenraum der Energiewende"
  • Projekt mit fahrerlosen E-Bussen wird ausgeweitet
  • Nabu-Klimachef kündigt wegen Windkraftkritik
  • Ausbau der Stromnetze soll Priorität haben
  • Enercity übernimmt 60 Windparks eines friesischen Pioniers
  • Redispatch-Vorschuss soll Bau neuer Kraftwerke ermöglichen
  • ZVEI: Energieeffizienz wichtigster Hebel
  • Stromerzeugung aus Erneuerbaren soll verdoppelt werden
  • Habeck will Austauschprogramm für Heizungen
Enerige & Management > Klimaschutz - Zusammenarbeit NRW-Belgien vereinbart
Bild: iStock
KLIMASCHUTZ:
Zusammenarbeit NRW-Belgien vereinbart
Da der Klimawandel nicht an Landesgrenzen halt macht, wollen die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und die Energie Agentur NRW künftig bei Energiewendeprojekten zusammenarbeiten.
 
In einer gemeinsamen Vereinbarung legten die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG) und die Energie Agentur NRW am 3. Februar ihre Zusammenarbeit fest. Schwerpunkte betreffen Bereiche wie Projektentwicklung, Sensibilisierung, Information und Vernetzung. Die DG hatte schon 2018 mit allen deutschsprachigen Gemeinden Belgiens einen integrierten Energie- und Klimaplan aufgestellt mit dem Ziel, die CO2-Emissionen auf ihrem Gebiet bis 2030 um 50 % und bis 2050 um 100 % zu reduzieren.

Der Ministerpräsident der DG, Oliver Paasch, verwies auf das bereichsübergreifende Investitionsprogramm von über 181 Millionen Euro der DG. „Zur Umsetzung unserer Ziele haben wir in Ostbelgien jedes Interesse daran, im In- und Ausland starke Partner zu gewinnen. Hierzu gehört die Energie Agentur NRW“, sagte Paasch. Die Energie Agentur NRW bündelt als Dienstleister des Landes Nordrhein-Westfalen in allen Energiefragen Kompetenzen, um die Energiewende unter Berücksichtigung von Klimaschutz, Ressourcenschonung, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit zu gestalten.

Bei der Abwendung des globalen Klimawandels handele es sich um eine der größten und zugleich zukunftsweisenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um dem Klimawandel möglichst schnell und effizient vorzubeugen, bedürfe es behörden-, sektoren- und länderübergreifend des Zusammenwirkens möglichst vieler Akteure. Der Geschäftsführer der Energieagentur NRW, Frank-Michael Baumann, erläuterte: „Mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens haben wir einen engagierten und willensstarken Partner gefunden, mit dem wir zukünftig noch enger zusammenarbeiten wollen. Wir können viel voneinander lernen.“
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
+49 (0) 151 28207503
eMail
facebook
© 2022 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 04.02.2021, 11:32 Uhr

Mehr zum Thema