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WINDKRAFT :
Zugriff auf Windparks
Die ABO Wind AG und die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH wollen Windparkprojekte künftig gemeinsam prüfen und entwickeln.
 
Die Geschäftsführer des Windpark-Projektierers ABO Wind und der Stadtwerke-Kooperation SüdWestStrom haben am 15. Dezember in Tübingen einen Vertrag unterzeichnet, der die Zusammenarbeit „in allen Phasen der Entwicklung und des Betriebs von Windparks“ vorsieht. „Die Kooperation hat zum einen den Vorteil, überhaupt Zugriff auf Windparks zu bekommen. Zum anderen bekommt SüdWestStrom in einer sehr frühen Entwicklungsphase Einblick in neue Windpark-Projekte“, erklärte ein Unternehmenssprecher. Ziel sei, Vorhaben zu finden, die den Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsansprüchen von kommunalen Versorgern entsprechen. „Eine zeitige Einbindung bedeutet eine Risikominimierung für das jeweilige Projekt“, heißt es weiter aus Tübingen.

SüdWestStrom prüft nach eigenen Angaben ständig den Kauf von Windparks. Die Stadtwerke-Kooperation geht in Vorleistung, um Projekte zu strukturieren und anschließend an kleine sowie mittlere Energieunternehmen zu verkaufen. An Windparks mit 32,5 MW Spitzenleistung bei Suckow in Mecklenburg-Vorpommern sowie im niedersächsischen Donstorf mit 11,5 MW haben sich laut SüdWestStrom bislang insgesamt 30 kommunale Unternehmen beteiligt. „Zusätzlich unterstützen wir auch die lokalen Windpark-Projekte unserer Gesellschafter. Wir sind überzeugt, dass Stadtwerke ohne eigene Projektentwicklung damit Zeit sparen und an Know-how gewinnen“, so SüdWestStrom-Geschäftsführer Stefan Fella. „Die Kooperation mit regional verankerten Akteuren erleichtert die Projektentwicklung und verbessert die Akzeptanz der Windkraft vor Ort - das ist für den Erfolg der Energiewende ein wesentlicher Faktor“, ergänzte Jochen Ahn, Vorstand von ABO Wind.
 

Michael Pecka
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Mittwoch, 16.12.2015, 14:37 Uhr

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