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Enerige & Management > Fernwärme - Zu hoher Druck führte zu Fehlalarmen
Bild: Fotolia.com, sasel77
FERNWÄRME:
Zu hoher Druck führte zu Fehlalarmen
Probleme mit dem neuen Fernwärmespeicher der Stadtwerke hielten am vergangenen Wochenende die Düsseldorfer Feuerwehr durchaus auf Trab.
 
Die Feuerwehr in Düsseldorf hat am vergangenen Wochenende eine Reihe von Fehlalarmen registrieren müssen. Schnell zeigte sich, dass die Fehlerquelle für all diese Zwischenfälle mit dem neuen Fernwärmespeicher der lokalen Stadtwerke zusammenhing. Der Speicher ist direkt neben dem neuen GuD-Kraftwerk Fortuna auf der Halbinsel Lausward errichtet worden und ist als Zwischenpuffer für überschüssige Wärme vorgesehen. "Bei der Einbindung des Speichers in unser bestehendes Fernwärmesystem sind aus noch ungeklärter Ursache zu hohe Drücke in einigen Fernwärmeleitungen aufgetreten, so dass Wasserdampf aus zahlreichen Heizkörper ausgetreten ist", erklärte ein Stadtwerkesprecher gegenüber E&M, "da die Brandmeldeanlagen aber Wasserdampf nicht vom Rauch eines Feuers unterscheiden können, reagierten die Rauchmelder, weshalb die Feuerwehr mehrmals vergeblich ausrücken musste." Es gab keine Verletzten bei den Vorfälle, auch kam es zu keinen Problemen bei der Belieferung der Fernwärmekunden.

Bis die Ursache für den Überdruck gefunden ist, haben die Stadtwerke Düsseldorf ihren neuen Fernwärmespeicher, der ein Fassungsvermögen von 35 000 m3 hat, vorerst außer Betrieb genommen. "Es handelt sich nicht um ein grundsätzliches technisches Problem am Speicher, wir gehen von Probleme mit der Steuerung bei der Einbindung des Speichers in unser bestehendes Fernwärmesystem aus", betonte der Unternehmenssprecher.
 

Ralf Köpke
© 2020 Energie & Management GmbH
Dienstag, 06.12.2016, 15:53 Uhr

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