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Energie & Management > Stromnetz - Zentrales Umspannwerk für den Großraum Stuttgart entsteht neu
Visualisierung des neuen Umspannwerkes. Quelle: Transnet BW
Stromnetz

Zentrales Umspannwerk für den Großraum Stuttgart entsteht neu

Transnet BW baut sein Umspannwerk in Wendlingen neu. Es spielt eine zentrale Rolle für die Energieversorgung des Großraums Stuttgart.
Der baden-württembergische Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW begründet die umfangreichen Um- und Neubaupläne für das Umspannwerk Wendlingen mit den wachsenden Anforderungen durch die Energiewende und dem in Zukunft höheren Energiebedarf. Transnet hat daher ein Konsortium aus Siemens Energy Global und dem Baunternehmen Knoll beauftragt, das Umspannwerk schlüsselfertig neu zu errichten.

„Um die Energiewende bewältigen zu können, braucht es neben dem Netzausbau auch leistungsstarke und moderne Betriebsmittel. Nur so kann die wichtige Aufgabe des Umspannwerks Wendlingen weiterhin erfüllt werden“, erklärte dazu Projektleiter Markus Reeb. Die bisherige 380-kV-Schaltanlage, die bereits Ende der 1980er Jahre entstanden ist, erreicht nach seinen Angaben das Ende ihrer Betriebszeit. „Daher bauen wir jetzt eine neue Anlage, sodass der Raum Mittlerer Neckar sowie der Großraum Stuttgart sicher und zuverlässig mit Strom versorgt werden kann“, so Reeb.

Vorgesehen sind die Erneuerung der gasisolierten Schaltanlage (GIS) und das Ersetzen des Transformators durch einen leistungsfähigeren. Außerdem wird die Netzanbindung im Norden des Umspannwerks angepasst und die bestehende Leitungskreuzung aufgehoben.

Darüber hinaus soll die Fläche des Umspannwerks zu erweitert werden, um Platz für eine Blindleistungskompensationsanlage (Statcom) zu schaffen. Mit der Genehmigung der Pläne rechnet Transnet in der zweiten Jahreshälfte 2024, sodass anschließend die Bauarbeiten beginnen können. Die Inbetriebnahme ist für 2031 anvisiert.

Über das Umspannwerk Wendlingen

Das Umspannwerk Wendlingen ist seit 1961 in Betrieb und stellt einen wichtigen Netzknotenpunkt im Großraum Stuttgart dar. Hier wird der aus der Höchstspannungsebene auf die Verteilnetzebene transformiert und in die Regionen verteilt. Lokal erzeugter Strom wiederum kann über das Umspannwerk Wendlingen ins Höchstspannungsnetz eingespeist werden.

Am Standort Wendlingen befindet sich auch die Hauptschaltleitung von Transnet, von wo aus das Höchstspannungsnetz in weiten Teilen Süddeutschlands gesteuert und überwacht wird.

Bereits begonnen hat die Erneuerung und Erweiterung des Umspannwerks Pulverdingen im baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg. Auch hier werden Phasenschiebertransformatoren und weitere Netzstabilisierungsanlagen errichtet. Nach Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich im Jahr 2033, wird es nach Angaben des Unternehmens das größte Umspannwerk von Transnet BW sein.

 

Mittwoch, 27.12.2023, 10:02 Uhr
Gnter Drewnitzky
Energie & Management > Stromnetz - Zentrales Umspannwerk für den Großraum Stuttgart entsteht neu
Visualisierung des neuen Umspannwerkes. Quelle: Transnet BW
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Zentrales Umspannwerk für den Großraum Stuttgart entsteht neu
Transnet BW baut sein Umspannwerk in Wendlingen neu. Es spielt eine zentrale Rolle für die Energieversorgung des Großraums Stuttgart.
Der baden-württembergische Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW begründet die umfangreichen Um- und Neubaupläne für das Umspannwerk Wendlingen mit den wachsenden Anforderungen durch die Energiewende und dem in Zukunft höheren Energiebedarf. Transnet hat daher ein Konsortium aus Siemens Energy Global und dem Baunternehmen Knoll beauftragt, das Umspannwerk schlüsselfertig neu zu errichten.

„Um die Energiewende bewältigen zu können, braucht es neben dem Netzausbau auch leistungsstarke und moderne Betriebsmittel. Nur so kann die wichtige Aufgabe des Umspannwerks Wendlingen weiterhin erfüllt werden“, erklärte dazu Projektleiter Markus Reeb. Die bisherige 380-kV-Schaltanlage, die bereits Ende der 1980er Jahre entstanden ist, erreicht nach seinen Angaben das Ende ihrer Betriebszeit. „Daher bauen wir jetzt eine neue Anlage, sodass der Raum Mittlerer Neckar sowie der Großraum Stuttgart sicher und zuverlässig mit Strom versorgt werden kann“, so Reeb.

Vorgesehen sind die Erneuerung der gasisolierten Schaltanlage (GIS) und das Ersetzen des Transformators durch einen leistungsfähigeren. Außerdem wird die Netzanbindung im Norden des Umspannwerks angepasst und die bestehende Leitungskreuzung aufgehoben.

Darüber hinaus soll die Fläche des Umspannwerks zu erweitert werden, um Platz für eine Blindleistungskompensationsanlage (Statcom) zu schaffen. Mit der Genehmigung der Pläne rechnet Transnet in der zweiten Jahreshälfte 2024, sodass anschließend die Bauarbeiten beginnen können. Die Inbetriebnahme ist für 2031 anvisiert.

Über das Umspannwerk Wendlingen

Das Umspannwerk Wendlingen ist seit 1961 in Betrieb und stellt einen wichtigen Netzknotenpunkt im Großraum Stuttgart dar. Hier wird der aus der Höchstspannungsebene auf die Verteilnetzebene transformiert und in die Regionen verteilt. Lokal erzeugter Strom wiederum kann über das Umspannwerk Wendlingen ins Höchstspannungsnetz eingespeist werden.

Am Standort Wendlingen befindet sich auch die Hauptschaltleitung von Transnet, von wo aus das Höchstspannungsnetz in weiten Teilen Süddeutschlands gesteuert und überwacht wird.

Bereits begonnen hat die Erneuerung und Erweiterung des Umspannwerks Pulverdingen im baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg. Auch hier werden Phasenschiebertransformatoren und weitere Netzstabilisierungsanlagen errichtet. Nach Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich im Jahr 2033, wird es nach Angaben des Unternehmens das größte Umspannwerk von Transnet BW sein.

 

Mittwoch, 27.12.2023, 10:02 Uhr
Gnter Drewnitzky

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