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Enerige & Management > IT - Wilken organisiert Insolvenzabwicklung
Quelle: Fotolia / Nmedia
IT:
Wilken organisiert Insolvenzabwicklung
Die Wilken Software Group hat ein Zusatzmodul auf den Markt gebracht, mit der sich Insolvenzen effizient managen lassen.
 
Laut einer Mitteilung des Software-Herstellers können mit dem neuen Modul im Rahmen der Branchenlösung „Wilken ENER:GY“ unterschiedliche Insolvenzfälle bei der Netznutzungsabwicklung abgebildet werden. Dies umfasst sowohl vorläufige als auch tatsächliche Insolvenzen, einschließlich der Abwicklung von Vorauszahlungen und von Bilanzkreisschließungen. „Insolvenzverwalter lassen sich am jeweiligen Lieferanten verwalten und auch eine Vielzahl an Vertriebsprozessen inklusive Vorauszahlungen und Forderungsabgrenzung wird unterstützt“, wirbt Wilken für die neue Lösung.

Sofern ein Bilanzkreisschließungsprozess oder eine Beendigung des Lieferantenrahmenvertrags zum Stichtag durchgeführt werde, würden die Lieferverträge beendet, die Kunden für die Ersatz- oder Grundversorgung vorbereitet und auch dafür angemeldet.

Da die Abwicklung unterschiedlicher Insolvenzfälle sehr verschieden ablaufen könne, sei es möglich, die dafür relevanten Parameter lieferantenspezifisch zu definieren und die Prozessabfolge entsprechend zu modifizieren.

Mit dem neuen Software-Modul trägt Wilken nach eigener Aussage der steigenden Zahl an Insolvenzen von Energieversorgern Rechnung, die aufgrund der steigenden Marktpreise in wirtschaftliche Schieflage geraten. Das Modul sei bereits bei ersten Wilken-Anwendern im Einsatz, heißt es weiter. Es habe sich dort bei der automatisierten Abwicklung von Insolvenzen anderer Marktteilnehmer bewährt.
 
 

Fritz Wilhelm
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