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Enerige & Management > Advertorial - Wie Blockchain-Technologie die Last von Bitcoin im Netz nimmt
Bild: Fremd
ADVERTORIAL:
Wie Blockchain-Technologie die Last von Bitcoin im Netz nimmt
Blockchain gehört zu den Topthemen der Electrify Europe (19. bis 21. Juni 2018 in Wien).
 
Blockchain benötigt viel Strom. So sehr, dass alleine schon Bitcoin-Transaktionen Druck auf das Netz ausüben. Maher Chebbo, Chief Business Innovation Officer für Global Digital Energy bei GE Power und Mitglied des Beirats von Electrify Europe   , argumentiert, dass Blockchain selbst die Antwort ist. Und so viel mehr.
 
Blockchain   : Schon das Wort allein ist spannend, denn es erinnert anschaulich an eine Zukunft voller Möglichkeiten. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Strohfeuer. Der anfängliche Hype und die nachfolgenden, unrentablen Angebote sind weitgehend Vergangenheit. Jetzt wirkt Blockchain in verschiedenen Bereichen abseits von Krypto-Währungen – von den globalen Lieferketten großer Unternehmen bis hin zu den Geburts-, Hochzeits- und Sterbeurkunden einzelner Bürger.
 
Einfach ausgedrückt, die Technologie ist hier, um zu bleiben. Für Energieversorger und Stromerzeuger ist dies jedoch ein Problem, denn Blockchain-Transaktionen sind sehr energieintensiv. So sehr, dass Bitcoin allein einen deutlichen Einfluss auf das Stromnetz hat. Jede Bitcoin-Transaktion verbraucht derzeit schätzungsweise ebenso viel Energie, wie ein Eigenheim in neun Tagen an Strom benötigt. Das ganze Währungsnetzwerk verbraucht etwa 32 TWh pro Jahr – so viel wie die Bevölkerung Dänemarks. Und Bitcoin wächst rasant weiter.
 
Die Energieinfrastruktur bereitzustellen, die diese Entwicklung bedient, ist keine leichte Aufgabe. Es ist schwer vorstellbar, das Netz so schnell zu erweitern, dass es hier mithalten kann. Glücklicherweise könnte Blockchain selbst die Lösung liefern, indem sie die Flexibilität bietet, auf der das Stromnetz von morgen aufbaut.
 
Um den Block tanzen
 
Das flexible Stromsystem der Zukunft wird CO2-arme Energie in großem Maßstab produzieren – nicht nur durch große Energieversorger, sondern auch durch erneuerbare Energiequellen der Endverbraucher. Eine Welt intelligenter, internetfähiger Geräte und Sensoren wird dann in Echtzeit messen, wer wie viel Energie benötigt, und mit Hilfe der Batterietechnologie einen wirklich effizienten Markt ermöglichen, der frei von vergeudeten Ressourcen ist – damit jeder genau das bekommt, was er benötigt.
 
Unsere Fähigkeit, diese Zukunft zu realisieren, hängt von vier ineinandergreifenden Trends ab: Dekarbonisierung, Digitalisierung, Dezentralisierung und Elektrifizierung.  
 
Eine Welt voller Prosumer
 
Zunächst erfordert die Dekarbonisierung den Ersatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien. Das wird mit großen Wind- und Solarparks allein nicht möglich sein. Vielmehr werden solche Anlagen durch die kleine, lokale Erzeugung von Gemeinden, Unternehmen und sogar einzelnen Haushalten ergänzt. Es handelt sich um eine von Natur aus dezentrale Struktur, was bedeutet, dass sich die Welt der passiven Energieverbraucher in eine Welt voller Prosumer verwandelt, die nicht nur Energie vom Versorger kaufen, sondern auch in das Stromnetz einspeisen und verkaufen.
 
Dies wird eine Reihe von komplexen vertraglichen Vereinbarungen mit sich bringen, bei denen die Blockchain zum Tragen kommt. Die Technologie schafft Peer-to-Peer-Transaktionen, so dass die Verbraucher nicht nur für Strom vom Energieunternehmen zahlen, sondern auch umgekehrt, und Prosumer tauschen Zahlungen untereinander aus. Der gesamte Transaktionsprozess – inklusive der Verträge, Abrechnung und Zahlung – kann im Handumdrehen an der Chain erfolgen. Es ist ein entscheidender Schritt hin zu einem flexiblen System, das alle verfügbare Energie nutzt.
 
Rolle bei der Digitalisierung des Energiesektors
 
Blockchain spielt bei der Digitalisierung des Energiesektors   ebenfalls eine Rolle. Die Vorhersage von Stromangebot und -nachfrage ist durch den Einsatz von Sensoren allein nicht möglich. Vielmehr müssen die von ihnen erzeugten Datenmengen analysiert und Entscheidungen in Echtzeit getroffen werden. Das ist für eine traditionelle, zentrale Datenbank nicht machbar. Auch hier kann Blockchain helfen. Im Zentrum der Technologie steht eine Methode zur Aggregation und Speicherung von Daten aus verschiedenen verteilten Quellen. Blockchain-fähige Plattformen ermöglichen es, schnell prädiktive Analysen durchzuführen – so dass die Energie von denjenigen, die einen Überschuss produzieren, automatisch zu den Nutzern fließt, die ihn benötigen.
 
Abschließend die Elektrifizierung: Dies bezieht sich auf die Rolle von Batterien und Energiespeichertechnologien bei der Steuerung von Angebot und Nachfrage sowie auf die Dekarbonisierung des Transports durch Elektrofahrzeuge. Es ist der Einsatz dieser beiden Technologien im Zusammenspiel, wobei Strom flexibel und effizient gespeichert und verteilt wird, was letztendlich dazu führt, dass weniger und billigere Energie unseren Bedarf deckt.
 
Teilen wird relevant
 
Diese Zukunft ist in Reichweite. Es genügt, wenn die Blockchain-Technologie über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg in Softwarelösungen integriert wird. Doch während die Menschen das Potenzial der Technologie erkennen und begeistert sind, ist die Energiebranche noch weit davon entfernt. Sie benötigt eine Regulierungslandschaft, die eine solche Entwicklung unterstützt. Eine, die die Rolle der Blockchain anerkennt, könnte den Bedarf an Strom im Netz reduzieren, anstatt ihn zu verschärfen, und würde so den Druck mindern, neue Kapazitäten schaffen zu müssen. Und das macht es einfach, innovativ zu sein und die Mittel für Forschung und Entwicklung bereitzustellen, die für eine flexible Zukunft notwendig ist.
 
Noch wichtiger ist jedoch Know-how. Das größte Hindernis bei der Integration von Blockchain in das System ist ein Mangel an Verständnis. Auf der einen Seite sind sich Verbraucher und Energieprofis mehr denn je der Fragen der Cybersicherheit   bewusst, und jede neue Lösung wird auf den Prüfstand gestellt – egal wie harmlos sie auch sein mag. Andererseits sind viele CIOs und IT-Manager noch unsicher, wie sie die Technologie am besten in ihre bestehenden Plattformen integrieren können.
 
Energieunternehmen sollten versuchen, ihre Mitarbeiter in diesen Fragen zu schulen. Es gibt eine Reihe von Schulungen, aber ebenso wichtig sind Veranstaltungen wie Electrify Europe   (19. bis 21. Juni, Messe Wien), die eine Plattform für Fachleute aus der gesamten Stromkette von der Erzeugung bis zum Verbrauch bietet. Hier können sie sich treffen und Ideen austauschen. Stromerzeuger und Sensorhersteller können ihre Erfahrungen mit den neuesten Technologien austauschen und entscheiden, wie sie das Potenzial von Blockchain für eine flexible Zukunft voll ausschöpfen können. Auf diese Weise kann der Stromsektor nicht nur sein Krypto-Rätsel lösen, sondern auch die Gesellschaft nachhaltig unterstützen, wenn ihre Bedürfnisse weiter wachsen.
 
 
Electrify Europe, 19. bis 21. Juni, Messe Wien
 
Die Konferenzmesse Electrify Europe   ist das erste Event des Veranstalters PennWell Corporation, das in einer Veranstaltung die Branchenveränderungen bei Energieerzeugung, Stromübertragung und -verteilung sowie die Digitalisierung, Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Elektrifizierung thematisiert. Die Plattform soll den Austausch zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern fördern, um zukunftsweisende Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gestalten. Ergänzt wird die Expertenkonferenz von einer Ausstellung, die Einkäufern, Spezialisten und Entscheidern aus allen Disziplinen der Branche die Möglichkeit zum Informationsaustausch und Netzwerken sowie zur Produktpräsentation bietet. Electrify Europe soll zur umfangreichsten Drehscheibe für Informationen und die Lead-Generierung ihrer Art in Europa werden.

Weitere Informationen unter www.electrify-europe.com  
 

Redaktion
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Freitag, 20.04.2018, 10:33 Uhr

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