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Energie & Management > Photovoltaik - Weiter viel Sonnenschein für den Solarausbau
Bild: Fotolia.com, anweber
Photovoltaik

Weiter viel Sonnenschein für den Solarausbau

Nach den jüngst gemeldeten Zubauzahlen im Marktstammdatenregister wird eine neu installierte Solarstromleistung von mehr als 4.000 Megawatt in diesem Jahr immer wahrscheinlicher.
Der Sprung über die 4.000-Megawatt-Marke beim diesjährigen Photovoltaikausbau rückt näher: Nach Angaben der Bundesnetzagentur hat sich die installierte Solarstromleistung im September um knapp 388 MW auf bislang 3.509 MW erhöht. Wie es aussieht, wird der Zuwachs bei der Photovoltaik in diesem Jahr um etwa den Faktor vier höher liegen als bei der Windkraft an Land. Die Zubauzahlen im September lagen in Reichweite der Vormonatswerte.
 
Wie in allen Monaten zuvor gab es im September mit 341 MW wiederum das größte Plus im Segment „Dach- und Freiflächenanlagen bis 750 kW Leistung“. Weiter ein Nischendasein fristen dagegen solare Mieterstromprojekte, für die im vorletzten Monat eine Leistung von insgesamt 1,318 MW im Marktstammdatenregister bei der Bundesnetzagentur neu gemeldet worden ist. Wie reformbedürftig das noch gültige Mieterstrom-Gesetz ist, zeigt eine andere Zahl: Die Leistung aller solaren Mieterstrom-Projekte, die in den ersten neun Monaten dieses Jahres in Betrieb gegangen sind, summiert sich auf nicht einmal 14 MW – möglich wäre nach Gesetz ein Jahresvolumen von 500 MW.
 
Weiterhin gefragt: Solarstromanlagen auf privaten Dächern und Scheunen
Bild: Ralf Köpke

Erstmals hat die Bundesnetzagentur angesichts des stabilen Zubaus in den zurückliegenden Monaten die Einspeisevergütungen für die Monate November, Dezember und Januar monatlich um gleich 1,8 % gesenkt. Bisher lag die Degression seit Februar bei monatlich 1,4 %. Deshalb wird es für Anlagen bis 10 kW nunmehr eine Vergütung von 8,48 Cent pro Kilowattstunde geben. Für Anlagen zwischen 10 und 40 Kilowatt sind 8,24 und bis 100 Kilowatt Leistung 6,46 Ct/kWh vorgesehen.
 

Montag, 9.11.2020, 10:41 Uhr
Ralf Kpke
Energie & Management > Photovoltaik - Weiter viel Sonnenschein für den Solarausbau
Bild: Fotolia.com, anweber
Photovoltaik
Weiter viel Sonnenschein für den Solarausbau
Nach den jüngst gemeldeten Zubauzahlen im Marktstammdatenregister wird eine neu installierte Solarstromleistung von mehr als 4.000 Megawatt in diesem Jahr immer wahrscheinlicher.
Der Sprung über die 4.000-Megawatt-Marke beim diesjährigen Photovoltaikausbau rückt näher: Nach Angaben der Bundesnetzagentur hat sich die installierte Solarstromleistung im September um knapp 388 MW auf bislang 3.509 MW erhöht. Wie es aussieht, wird der Zuwachs bei der Photovoltaik in diesem Jahr um etwa den Faktor vier höher liegen als bei der Windkraft an Land. Die Zubauzahlen im September lagen in Reichweite der Vormonatswerte.
 
Wie in allen Monaten zuvor gab es im September mit 341 MW wiederum das größte Plus im Segment „Dach- und Freiflächenanlagen bis 750 kW Leistung“. Weiter ein Nischendasein fristen dagegen solare Mieterstromprojekte, für die im vorletzten Monat eine Leistung von insgesamt 1,318 MW im Marktstammdatenregister bei der Bundesnetzagentur neu gemeldet worden ist. Wie reformbedürftig das noch gültige Mieterstrom-Gesetz ist, zeigt eine andere Zahl: Die Leistung aller solaren Mieterstrom-Projekte, die in den ersten neun Monaten dieses Jahres in Betrieb gegangen sind, summiert sich auf nicht einmal 14 MW – möglich wäre nach Gesetz ein Jahresvolumen von 500 MW.
 
Weiterhin gefragt: Solarstromanlagen auf privaten Dächern und Scheunen
Bild: Ralf Köpke

Erstmals hat die Bundesnetzagentur angesichts des stabilen Zubaus in den zurückliegenden Monaten die Einspeisevergütungen für die Monate November, Dezember und Januar monatlich um gleich 1,8 % gesenkt. Bisher lag die Degression seit Februar bei monatlich 1,4 %. Deshalb wird es für Anlagen bis 10 kW nunmehr eine Vergütung von 8,48 Cent pro Kilowattstunde geben. Für Anlagen zwischen 10 und 40 Kilowatt sind 8,24 und bis 100 Kilowatt Leistung 6,46 Ct/kWh vorgesehen.
 

Montag, 9.11.2020, 10:41 Uhr
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