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Enerige & Management > Wasserstoff - Wasserstoffinitiative "H2vorOrt" bekommt Zuwachs
Bild: Shutterstock/Tomasz Makowski
WASSERSTOFF:
Wasserstoffinitiative "H2vorOrt" bekommt Zuwachs
Weitere kommunale Unternehmen sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) schließen sich der Wasserstoffinitiative "H2vorOrt" an. 
 
Neben dem Energieversorger EAM aus Kassel sind nun auch der Netzbetreiber Wesernetz aus Bremen, die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim und der VKU Teil der Wasserstoffinitiative H2 vor Ort. Inklusive der neuesten Zugänge zählt die Initiative damit 37 Partnerunternehmen. Sie repräsentieren nun mehr als die Hälfte der Gasverteilnetzkilometer in Deutschland, wie es in einer Mitteilung des VKU heißt. 

Bereits 2020 haben sich kommunale privatwirtschaftliche Gasverteilnetzbetreiber mit dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) zusammengeschlossen. Sie untersuchen, wie sich Wasserstoff und dessen Derivate über das Verteilnetz Deutschlands für jedermann nutzen lassen. Mit ihrem dezentralen Ansatz beabsichtigen sie eine frühe Nutzung des Wasserstoffs: Sie wollen ihn gerade in Regionen zur Verfügung stellen, die erst nach 2035 an den geplanten europäischen Wasserstoff-Backbone angeschlossen werden können. Bis spätestens 2040 wollen die Partner die technischen Voraussetzungen für den klimaneutralen Betrieb mit Wasserstoff oder lokale, klimaneutrale Alternativen wie beispielsweise Biomethan sicherstellen.

​"Mit den vorhandenen Gasverteilnetzen haben wir einen echten Trumpf und ein einzigartiges Asset in der Hand und die Riesenchance, um die zukünftige Klimaneutralität von Haushalten, Industrie und Mittelstand aus der vorhandenen Infrastruktur heraus klug und effizient zu entwickeln und abzusichern", wird Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des VKU, in der Verbandsmitteilung zitiert. Die Zusammenarbeit mit den Partnern der Initiative sei ein "wichtiger Baustein", um den Prozess der Gasinfrastruktur hin zu einer Wasserstoffinfrastruktur gemeinsam als "Erfolgsstory kommunaler Unternehmen für den Klimaschutz" zu gestalten.

Hinter dem VKU stehen rund 1.500 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft und Telekommunikation.
 

Davina Spohn
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